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Azara, Dennis
Das Eigenkapitalersatzrecht der GmbH nach dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG)
Das Eigenkapitalersatzrecht der GmbH nach dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG)
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Art.-Nr.: 8036444/198

  • Produktgruppe: Monographie
  • Verlag: Sellier European Law Publishers, München
  • Auflage: 1. Auflage 2010
  • Erscheinungsdatum: 26.02.2010

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Details

ISBN9783866531444
Umfang1042 Seiten
Einbandartkartoniert
ReihentitelJenaer Studien zum deutschen, europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht
Die Finanzierung in der Krise der GmbH durch ihre Gesellschafter mittels Darlehen oder wirtschaftlich vergleichbarer Rechtshandlungen und ihre Rechtsfolgen tragen einen eigenen Namen: Das Eigenkapitalersatzrecht.

Das Nebeneinander gesetzlicher Normen und richterrechtlich entwickelter Regeln führte mit einer kaum noch zu überschauenden Anzahl an Stellungnahmen in der Literatur zu einem besonders komplexen Regelungsgeflecht. Der Gesetzgeber beabsichtigt mit der GmbH-Reform durch das MoMiG diese Materie grundlegend zu vereinfachen. Die neue insolvenzrechtliche Konzeption soll die Anwendung der Normen betreffend die Gesellschafterfremdfinanzierung auf Auslandsgesellschaften sicherstellen und die Stellung der GmbH im Wettbewerb der Rechtsordnungen verbessern. Dies sollte nach Ansicht des Gesetzgebers unter gleichzeitiger Stärkung des Gläubigerschutzes gelingen.

Die Arbeit untersucht inwieweit diese gesetzgeberischen Ziele durch die Reformen des MoMiG tatsächlich erreicht werden konnten. Hierzu werden die vor Inkrafttreten des MoMiG geltende Rechtslage sowie die historische Entstehung des bisherigen Eigenkapitalersatzrechts dargestellt und die bislang entwickelten Begründungsansätze für eine Umqualifizierung von Gesellschafterdarlehen in Eigenkapital einer kritischen Würdigung unterzogen. Im Hauptteil der Untersuchung werden sodann die einzelnen Reformen des MoMiG vorgestellt und ihre Auswirkungen auf die Gesellschafterfremdfinanzierung betrachtet.

Zentrale Fragestellungen sind hier die Anwendbarkeit der neuen Regelungen auf EU-Auslandsgesellschaften und Gesellschaften aus Drittstaaten vor dem Hintergrund der europäischen Niederlassungsfreiheit sowie die Frage nach der neuen dogmatischen Legitimation für eine Ungleichbehandlung der Gesellschafter im Verhältnis zu anderen Gesellschaftsgläubigern. Die möglichen Risiken der Finanzierung durch Gesellschafterdarlehen aber auch die von ihnen ausgehenden positiven Folgen für außenstehende Gläubiger stehen hier im Mittelpunkt um die tatsächliche Effektivität der Neuerungen bewerten zu können. Eingehend werden anschließend die Folgen der neuen insolvenzrechtlichen Konzeption auf den Gläubigerschutz sowie die Auswirkungen der pauschalen Subordination von Gesellschafterforderungen gemäß § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO untersucht und kritisch hinterfragt, an welchen Stellen die Reformen verbesserungswürdig sind Die vom Gesetzgeber nun erstmals geregelte und in der Praxis besonders bedeutsame Nutzungsüberlassung wird hierbei ebenso berücksichtigt wie die Frage nach der optimalen Ausgestaltung eines Sanierungsprivileges. Am Ende der Arbeit wird sodann aufgezeigt mit welchen Mitteln sich noch bestehende Defizite beseitigen lassen könnten.

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