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Boos, Karl-Heinz / Fischer, Reinfrid / Schulte-Mattler, Hermann
KWG, CRR
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Art.-Nr.: 8039167/198

  • Produktgruppe: Kommentar
  • Verlag: Beck, München
  • Auflage: 4. Auflage 2012
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2012

Details

ISBN9783406624841
Umfang2916 Seiten
Einbandartgebunden

Dieser in der Praxis verbreitete und bewährte Beck'sche Standardkommentar bereitet das sich dynamisch entwickelnde Kreditwesengesetz samt der wesentlichen ergänzenden Regelungen praxisnah auf. Breites Know-how aus den kreditwirtschaftlichen Verbänden, der Anwaltschaft und der Prüfungspraxis sowie von Wissenschaftlern gewährleistet eine hochkompetente Bearbeitung. Das Werk kommentiert sowohl das wiederum fundamental geänderte Kreditwesengesetz samt der EU-Verordnung über die Aufsichtsanforderungen (CRR-VO (EU) 575/2013) auf der Basis der neuen Regelungen der Bankenunion. Daneben umfasst es die wesentlichen weiteren Aufsichtsregelungen. Damit nimmt dieser Kommentar eine hochaktuelle, herausragende Stellung in der Literatur zum Aufsichtsrecht über die Finanzindustrie ein.

Vorteile auf einen Blick

  • zuverlässig, aktuell, umfassend
  • gleichermaßen wissenschaftlich fundiert sowie praxisgerecht
  • Maximum an praxisgerechter Information zu dieser hochkomplexen und volatilen Materie


Zur Neuauflage
Mit der weiter zunehmenden Intensivierung der europarechtlichen regulatorischen Vorgaben und insbesondere der Schaffung der europäischen Bankenunion auf der Grundlage der sog. CRD-IV-Richtlinie 2013/36/EU haben das Kreditwesengesetz und die ergänzenden Regelungen eine grundlegende Neuausrichtung und erhebliche Ausweitung und Verkomplizierung erfahren. Wichtigste Beispiele sind der weitgehende Übergang der Aufsicht auf die EZB und die regulatorischen Anforderungen der neuen in Deutschland unmittelbar geltenden europäischen Aufsichtsverordnung CRR (EU) 575/2013.

In den drei Jahren seit Erscheinen der 4. Auflage hat der deutsche Gesetzgeber 21 Änderungsgesetze verabschiedet. Die wichtigsten waren das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2010/78/EU vom 4.12.2011, das 2. und 3. Finanzmarktstabilisierungsgesetz vom 24.2.2012 bzw. vom 20.12.2012, das EMIR-Ausführungsgesetz vom 13.2.2013, das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2011/89/EU vom 27.6.2013, das Gesetz zur Abschirmung von Risiken und zur Planung der Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten vom 7.8.2013, das CRD-Umsetzungsgesetz vom 28.8.2013 und das Gesetz zur Anpassung von Gesetzen auf dem Gebiet des Finanzmarktes vom 15.7.2014 sowie vor allem das BRRD-Umsetzungsgesetz vom 10.12.2014.

Neue Regulierungsakte, die in der Neuauflage aktuell kommentiert sind, sind neben der CRR-Verordnung die Institutsvergütungsverordnung und die Finanz- und Risikotragfähigkeitsinformationenverordnung sowie die umfassend neu gefasste Großkredit- und Millionenkreditverordnung und die Solvabilitätsverordnung. Wie bisher sind auch die Kommentierungen des geänderten Kreditinstitute-Reorganisationsgesetzes, der Liquiditätsverordnung und der Anzeigenverordnung auf den heutigen Stand gebracht. An die Stelle des aufgehobenen Restrukturierungsfondsgesetzes ist eine allgemeine Einführung in das Sanierungs- und Abwicklungsgesetz vom 10.12.2014 aufgenommen.

Die Kommentierung stützt sich auf die aufsichtlichen Verlautbarungen der BaFin, der EZB, der EBA und weiterer Behörden, einer Vielzahl von Stimmen und Stellungnahmen aus Literatur, Wissenschaft und Rechtsprechung sowie auf Stellungnahmen aus der Entstehungszeit der zahlreichen Neuregelungen und Änderungen. Außerdem wurden die amtlichen Begründungen der Gesetze und Verordnungen berücksichtigt sowie eigene Einschätzungen der Autoren gegeben.

Mit der weiterhin explosionsartig ausgedehnten Regulierungstätigkeit von EU und nationalem Gesetzgeber ist die Materie erneut um eine Vielzahl an komplexen Detailregelungen angewachsen. Mit der fortgeschriebenen kompetenten und praxisnahen Kommentierung lässt sich der Regelungsbereich jedoch auch für den weniger spezialisierten Nutzer hinreichend überblicken. Die Bearbeitung erfolgte durch eine Reihe von Autoren, die schon die Brüsseler Richtliniensetzung und das deutsche Gesetzgebungsverfahren begleitet haben und überwiegend bereits an den Vorauflagen mitgewirkt haben.

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