DER SPEZIALIST FÜR RECHTSANWÄLTE, NOTARE, STEUERBERATER, WIRTSCHAFTSPRÜFER

24 STUNDEN-LIEFERUNG

BÜCHER VERSANDKOSTENFREI

TELEFON: 0201 8612-123

Der Artikel wurde erfolgreich hinzugefügt.
Gritschneder, Otto

Der Hitler-Prozess und sein Richter Georg Neithardt

Skandalurteil von 1924 ebnet Hitler den Weg
Standardbild
18,50 €

pro Stück
inkl. MwSt.

Versandkostenfreie Lieferung!

Lieferzeit 5 Werktage

  • 8007117
  • 9783406482922
  • Beck, München
  • 1. Auflage 2001
  • 12.10.2001
  • 168 Seiten
  • gebunden
Der Hochverratsprozeß gegen den „ledigen Schriftsteller“ Adolf Hitler aus dem österreichischen... mehr

Produktinformationen "Der Hitler-Prozess und sein Richter Georg Neithardt"

Autor / Hrsg.: Gritschneder, Otto
Produkttyp: Geschenkbuch
Der Hochverratsprozeß gegen den „ledigen Schriftsteller“ Adolf Hitler aus dem österreichischen Braunau und neun Mitangeklagte vor dem bayerischen Volksgericht München I im Frühjahr 1924 wurde der folgenschwerste politische Strafprozeß des 20. Jahrhundert. Die Fakten sind in großen Zügen bekannt, viele Details (z.B. Zechprellerei und Diebstahl im Bürgerbräukeller, erste Exzesse gegen Juden, Geiselnahme, Banknotenraub, vier tote Polizisten) jedoch nicht. Hitler kam mit einer milden Strafe von nur fünf Jahren Festungshaft davon, wurde nach knapp neun Monaten zur Bewährung entlassen und – obwohl Ausländer – nicht des Landes verwiesen.

Das Urteil ist für die bayerische Justiz kein Ruhmesblatt. Weil der Angeklagte vermeintlich „von rein vaterländischem Geist und dem edelsten selbstlosen Willen geleitet“ schien, sah man über zwingende Vorschriften des formellen und materiellen Rechts hinweg. So verhandelte den Fall ein unzuständiges Gericht, Hitlers Vorstrafe wurde übersehen, Fakten fielen unter den Tisch.

Gritschneders neues Buch legt den Schwerpunkt auf das Versagen der Justiz. Er schildert den Putschversuch und den Prozeß nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse, Erstmals wird, abgesehen von der großen vierbändigen Dokumentation, das Urteil vollständig abgedruckt. Daraus wird auch deutlich, wie skandalös der Freispruch Ludendorffs war. Erstmals wird die Biographie des damaligen Landgerichtsdirektors Dr. Georg Neithardt beleuchtet, der schon am 01. September 1933 den Dank der Nationalsozialisten empfing: Er wurde Präsident des Oberlandesgerichts München.

Weiterführende Links zu "Der Hitler-Prozess und sein Richter Georg Neithardt"
Unsere Empfehlungen
Rückruf-Service