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Bickhardt, Jürgen

Der Patientenwille

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  • 8049327
  • 9783406651861
  • C.H. Beck, München
  • 3. Auflage 2013
  • 15.05.2013
  • 63 Seiten
  • kartoniert
Trotz der gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung bleiben noch viele Fragen offen. Liegt... mehr

Produktinformationen "Der Patientenwille"

Autor / Hrsg.: Bickhardt, Jürgen
Produkttyp: Leitfaden/Ratgeber

Trotz der gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung bleiben noch viele Fragen offen. Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Bevollmächtigte oder Betreuer den mutmaßlichen Willen des Betreuten festzustellen. Auf Grundlage des mutmaßlichen Willens muss er entscheiden, ob er in ärztliche Maßnahmen einwilligt oder sie untersagt. Der mutmaßliche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln.

Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten. Gerade die Ermittlung des mutmaßlichen Willens stößt in der Praxis auf große Schwierigkeiten: Wer entscheidet wie über den Einsatz lebenserhaltender Maßnahmen bei nicht entscheidungsfähigen Patienten. In der Broschüre werden anschaulich und übersichtlich dargestellt:

Konkrete Empfehlungen und Hinweise sowie zahlreiche anschauliche Beispiele erleichtern den Zugang zu diesem juristisch, medizinisch und ethisch schwierigen Gebiet. Abschließend wird noch auf die Entscheidungsfindung in schwierigen Grenzsituationen (z.B. bei Demenzkranken) eingegangen. Abgerundet wird das Werk durch exemplarische Beispielsfälle, anhand derer man die Ermittlung des mutmaßlichen Willens nachvollziehen kann

  • die gültige Rechtslage (z.B. die Bedeutung von Patientenverfügungen),
  • die Grundsätze ärztlichen Handelns am Lebensende (z. B. Indikation, Therapieziel, standesrechtliche Regeln, medizinethische Leitwerte),
  • der Streit über die Bedeutung des mutmaßlichen Willens und subjektiven Patientenwohls sowie
  • die konkrete Ermittlung des mutmaßlichen Willens und des subjektiven Patientenwohls.
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