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Dieterich, Thomas / Preis, Ulrich / Schmidt, Ingrid
aaErfurter Kommentar zum Arbeitsrecht
aaErfurter Kommentar zum Arbeitsrecht
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Art.-Nr.: 8055202/198

  • Produktgruppe: Kommentar
  • Verlag: Beck, München
  • Auflage: 15. Auflage 2015
  • Erscheinungsdatum: 07.11.2014

Details

ISBN9783406667282
Umfang2976 Seiten
Einbandartgebunden, mit CD-ROM/DVD
ReihentitelBeck'sche Kurz-Kommentare
Erscheinungsweisejährlich

Der "Erfurter" erläutert die mehr als 40 wichtigsten arbeitsrechtlichen Gesetze für den Rechtsalltag. Dabei geben die Autoren nicht nur einen verlässlichen Überblick über den aktuellen Meinungsstand zu allen wesentlichen Normen des Arbeitsrechts, sondern legen auch eigene Ansätze dar und bieten Vorschläge zu offenen oder neuen Fragen. Stets einbezogen sind die Auswirkungen des Sozialversicherungs- und des Steuerrechts.


Der "Erfurter" erscheint jährlich im Herbst.


Das Werk ersetzt eine ganze Bibliothek zum Arbeitsrecht in einem Band. Herausragende Autoren aus Wissenschaft, Anwaltschaft und Gerichtspraxis kommentieren alle für das Arbeitsrecht relevanten Rechtsvorschriften aus GG, Europäische GR-Charta, AEUV, ÄArbVtrG, AEntG, AGG, AktG, ArbGG, ArbPlSchG, ArbZG, ATG, AÜG, BBiG, BDSG, BEEG, BetrAVG, BetrVG, BGB, BUrlG, DrittelbG, EFZG, EGBGB, FPZG, GenDG, GewO, HGB, InsO, JArbSchG, KSchG, MitbestG, Montan-MitbestG, MuschG, NachwG, PflegeZG, ROM I -VO, RVO, SGB III, IV, V, VI, VII und IX, SprAuG, TVG, TzBfG, WZVG.


Vorteile auf einen Blick

  • jährlich neu und aktuell
  • Arbeitsrecht mit Sozialversicherungs- und Steuerrecht
  • die Bibliothek zum Arbeitsrecht in einem Band


Zur Neuauflage
Wie in jedem Jahr werten die Kommentatoren des Erfurter Kommentars die Bandbreite neuester Rechtsprechung und Literatur aus und schaffen damit die Arbeitsgrundlage für eine Vielzahl arbeitsrechtlich relevanter Themen und Gesetze.
Mit dieser Neuauflage geht der Erfurter Kommentar noch darüber hinaus und berücksichtigt in seiner Kommentierung bereits heute das Tarifautonomiestärkungsgesetz, ein Artikelgesetz, das u.a. das Mindestlohngesetz enthält.

Im Einzelnen:

  • Im Tarifvertragsgesetz wurde die Allgemeinverbindlichkeitserklärung als Instrument zur Stützung der tariflichen Ordnung erleichtert. Das starre 50 Prozent-Quorum wurde gestrichen. An seine Stelle tritt ein konkretisiertes öffentliches Interesse.
  • Der Geltungsbereich des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, dh. die Möglichkeit der Erstreckung von Tarifverträgen durch Rechtsverordnung, wird über den vorhandenen Katalog hinaus auf alle Branchen erweitert.
  • Durch das neue Mindestlohngesetz wird zum 1. Januar 2015 für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein allgemeiner Mindestlohn als Bruttostundenlohn von 8,50 Euro eingeführt. Ausnahmeregelungen gelten lediglich für bestimmte Praktika, die nicht unter § 26 des BBiG fallen, und Zeitungszusteller.
  • Das Arbeitsgerichtsgesetz wird dahingehend geändert, dass es künftig ausschließlich für die Überprüfung einer Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrages nach dem Tarifvertragsgesetz sowie einer Rechtsverordnung nach § 7 oder § 7a des AEntG oder § 3a des AÜG zuständig ist. Das soll zu einer erhöhten Rechtssicherheit führen. Darüber hinaus erfolgen Anpassungen des Beschlussverfahrens.
  • Darüber hinaus finden sich Änderungen im Nachweisgesetz sowie dem Sozialversicherungsrecht, wohingegen das Mindestarbeitsbedingungengesetz wegen fehlender künftiger praktischer Relevanz aufgehoben wird.
  • Wesentliche Änderungen hat aber auch die Gesetzliche Rentenversicherung des SGB VI durch das RV-Leistungsverbesserungsgesetz erfahren, wonach u.a. besonders langjährig Versicherte besser gestellt (Stichwort: Rente mit 63), die Zurechnungszeit um zwei Jahre verlängert und die Kindererziehungszeit für Geburten vor 1992 ausgeweitet wurden (Stichwort: Mütterrente).
  • Doch auch höchstrichterliche und europäische Rechtsprechung lieferten ausreichenden Änderungsbedarf, u.a. durch die Bollacke-EuGH-Entscheidung im Urlaubsrecht. Darüber hinausgehende Änderungen der im Erfurter Kommentar behandelten Normen wurden auf dem Stand 1. September 2014 berücksichtigt.

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