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Gass, Matthias
Schadenersatzansprüche bei fehlerhaftem Rating (Österreich)
Schadenersatzansprüche bei fehlerhaftem Rating (Österreich)
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Art.-Nr.: 8059279/198

  • Produktgruppe: Monographie
  • Verlag: Verlag Österreich, Wien
  • Auflage: 1. Auflage 2014
  • Erscheinungsdatum: 05.12.2014

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Details

ISBN9783704667663
Umfang227 Seiten
Einbandartkartoniert

Ratings sind in ihrer Informationsausgleichs- Transparenz und Komplexitätsreduktionsfunktion nicht mehr aus einem funktionierenden globalen Finanzsystem wegzudenken. Eng verbunden mit dieser großen Bedeutung ist das Schadensrisiko, das von ihnen ausgeht, wenn sie fehlerbehaftet sind. Dass Anleger mangels ausdrücklicher Haftungsgrundlagen nur geringe Chancen hätten ihre Haftungsbedürfnisse ausreichend zu befriedigen, wurde oftmals kritisiert. Artikel 35a der Ratingagenturverordnung trägt dieser Kritik Rechnung und schafft eine Anspruchsgrundlage für geschädigte Anleger und Emittenten.

Die Verortung dieser in einer EU-VO, die primär die öffentlich-rechtliche Regulierung von Ratingagenturen zum Gegenstand hat, stellt den Rechtsanwender vor einige methodische Herausforderungen. Ein wesentlicher Teil des Buches ist der Bedeutung der Haftungsgrundlage für die Praxis gewidmet.

Dabei gelangt der Autor zu dem Ergebnis, dass Art 35a eine weitergehende Haftung für fehlerhafte Ratings regelt, als dies bisher der Fall war und, dass die Form der Regelung durch umfangreiche Verweisungen auf das nationale Haftungsrecht auch auf sonstige Bereiche des Schadenersatzrechts Ausstrahlungswirkungen entfalten kann.

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