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Großmann, Ruprecht / Großmann, Ruprecht / Schimanski, Werner u. a.
Gemeinschaftskommentar zum Sozialgesetzbuch IX - mit Fortsetzungsbezug
Gemeinschaftskommentar zum Sozialgesetzbuch IX - mit Fortsetzungsbezug
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Art.-Nr.: 8014186/198

  • Produktgruppe: Kommentar
  • Verlag: Luchterhand, Köln
  • Auflage: Aktueller Stand
  • Erscheinungsdatum: 15.07.2002

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Details

ISBN9783472047681
Umfang3 Ordner mit ca. 4683 Seiten
EinbandartLoseblattwerk
Das Recht der Schwerbehinderten, bisher in verschiedenen Einzelgesetzen (u.a. Schwerbehindertengesetz / Reha-Angleichungsgesetz / Bundessozialhilfegesetz) geregelt, ist nunmehr mit Wirkung ab dem 01.07.2001 durch den Gesetzgeber neu im Sozialgesetzbuch IX zusammengefaßt und in wesentlichen Teilen neu geregelt worden.

Durch die Fortentwicklung des Rehabilitations- und Schwerbehindertenrechts durch Zusammenfassung in einem Neunten Buch des Sozialgesetzbuches ist die Förderungen der Selbstbestimmung und gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft verbessert worden:
Durch die Errichtung von Strukturen für die Zusammenarbeit von Leistungsträgern (Arbeitsverwaltung/Krankenkassen/Rentenversicherung), Leistungserbringern (Betriebe) und Leistungsempfängern (Schwerbehinderte) und die entsprechende Steuerung der Leistung der Rehabilitation und der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben wird die Effizienz der Rehabilitationsleitung bedeutend erhöht.

Große Bedeutung haben dafür die neu einzurichtenden gemeinsamen Servicestellen aller Rehabilitationsträger in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt. Den Kreis- und Stadtverwaltungen als örtliche Träger der Sozialhilfe und der öffentlichen Jugendhilfe obliegt auf Grundlage des Gesetzes die Realisierung.

Die Vernetzung von Krankenhaus und Rehabilitationsleistung führt zu einer integrativen Versorgungsleistung von Krankenhausbehandlung und Rehabilitation.

Ambulanten Pflegediensten wird bei der Hausfrühförderung eine wichtige interdisziplinäre Rolle zukommen. Die gesetzkcieh Grundlage und Ausgestaltung ist ebenfalls in SGB IX und im Kommentar erläutert.

Die Ausgleichsabgabe für Betriebe ist neu geregelt. Bei (Groß-)Betrieben mit Schwerbehindertenvertretungen ist die Zusammenarbeit zwischen Personalabteilung und Schwerbehindertenvertretung im Personalauswahlverfahren (bis hin zur Teilnahme an allen Vorstellungsgesprächen) neu geregelt. Die Einbeziehung der Hauptfürsorgestelle bei einer Kündigung eines Schwerbehinderten ist von jedem Personalleiter zu beachten.

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