{"id":36644,"date":"2019-03-04T11:51:44","date_gmt":"2019-03-04T10:51:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.soldan.de\/insights\/?p=36644"},"modified":"2019-03-04T11:58:37","modified_gmt":"2019-03-04T10:58:37","slug":"was-sie-ueber-legal-design-wissen-sollten-und-warum-es-das-neue-schwarz-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.soldan.de\/insights\/was-sie-ueber-legal-design-wissen-sollten-und-warum-es-das-neue-schwarz-ist\/","title":{"rendered":"Was Sie \u00fcber Legal Design wissen sollten und warum es das neue Schwarz ist"},"content":{"rendered":"<p>Was genau ist Legal Design, oder, etwas pr\u00e4ziser formuliert, Legal Design Thinking? Es geht<br \/>\ndabei um die Anwendung der Methoden und Werkzeuge des Design Thinking in juristischen<br \/>\nZusammenh\u00e4ngen. Und was ist Design Thinking? Die m. E. beste Definition stammt vom Hasso-Plattner-Institut in Potsdam: \u201cDesign Thinking ist eine strukturierte Herangehensweise an Innovation, die durch multidisziplin\u00e4re Teams, flexible Arbeitsumgebungen und einen kreativen Prozess nutzerzentrierte Produkte, Services oder Erlebnisse schafft.\u201c<br \/>\nUrspr\u00fcnglich in den 1960er-Jahren von Ingenieuren als Methode f\u00fcr kreative Produktentwicklung entwickelt, wird Design Thinking seit den 1990er-Jahren auch als Managementmethode zur L\u00f6sung diverser komplexer Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft angewendet. Sp\u00e4testens seit den 2000er-Jahren wird Design Thinking auch f\u00fcr Innovationen im Dienstleistungsbereich (sog. Service Design) eingesetzt. Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Design Thinking Ausbildungen; zu den prominentesten geh\u00f6ren die d.school der Stanford University sowie im deutschsprachigen Raum das Hasso-Plattner-Institut.<\/p>\n<p>Design Thinking hat also ein sehr weites Anwendungsfeld und wird zur Entwicklung von<br \/>\nInnovationen und Verbesserungen aller Art eingesetzt. Vor allem sollte dieser Ansatz nicht<br \/>\nmit dem verwechselt werden, was wir umgangssprachlich als Design bezeichnen, also<br \/>\nGrafikdesign oder Produktdesign.<br \/>\nWarum sollten wir als Juristen uns f\u00fcr diesen Ansatz interessieren? In erster Linie aus drei<br \/>\nGr\u00fcnden:<\/p>\n<p>1. Ver\u00e4nderung: Unser Markt ver\u00e4ndert sich in immer schnellerem Tempo. Dies gilt<br \/>\ninsbesondere f\u00fcr die Anforderungen unser Auftraggeber an uns, egal ob wir als<br \/>\nRechtsanw\u00e4ltinnen und Rechtsanw\u00e4lte f\u00fcr Unternehmen oder f\u00fcr Verbraucher t\u00e4tig werden oder in der Rechtsabteilung von Unternehmen oder Verb\u00e4nden oder in Beh\u00f6rden arbeiten. Und wenn Ver\u00e4nderungen gefragt sind, braucht es Innovation und f\u00fcr diese braucht es einen Ansatz, der Kreativit\u00e4t mit einer gewissen Struktur verbindet.<\/p>\n<p>2. Ergebnisse: Unser wichtigstes juristisches Werkzeug ist die Kommunikation. Oft sind<br \/>\nwir Meister dieses Fachs \u2013 jedenfalls so lange wir unter uns sind. Wir schreiben und reden, oft brillant, f\u00fcr ein Publikum, das aus anderen Juristen besteht. Was wir dabei meistens \u00fcbersehen, ist, dass die Endnutzer unserer Arbeitsprodukte oft keine Juristen sind (abgesehen von Schrifts\u00e4tzen in Gerichtsverfahren u.\u00e4.). Was n\u00fctzen die besten Compliance-Richtlinien oder Mustervertr\u00e4ge f\u00fcr ein Unternehmen, wenn keiner sie versteht? Oder Antragsformulare, die kein Mensch korrekt auszuf\u00fcllen vermag? Oder ein Ehevertrag, der beim ersten Ernstfall nach 10 Jahren Ehe nur noch R\u00e4tselraten ausl\u00f6st? Wir k\u00f6nnen unsere Arbeitsprodukte signifikant verbessern, wenn wir den nutzerzentrierten Ansatz des Design Thinking auf sie anwenden. Einige in meinen Augen besonders gelungene Beispiele lernen Sie sogleich im zweiten Teil dieses Artikels kennen. Aber zun\u00e4chst noch ein nicht zu untersch\u00e4tzender, dritter Grund.<\/p>\n<p>3. Kompetenzerweiterung: Die sich ver\u00e4ndernden Rahmenbedingungen f\u00fcr unsere Arbeit als Juristinnen und Juristen erfordert F\u00e4higkeiten von uns, die bei sehr vielen von uns weder in die Wiege gelegt noch w\u00e4hrend der juristischen Ausbildung oder sp\u00e4ter im Berufsleben erworben wurden. Design Thinking ist das ideale \u00dcbungsfeld, um einige dieser F\u00e4higkeiten zu trainieren und dadurch unser Kompetenzprofil abzurunden. Dazu geh\u00f6rt u.a. die Arbeit in multidisziplin\u00e4ren Gruppen mit den Menschen, die wir gerne als \u201eNichtjuristen\u201c bezeichnen (Preisfrage nebenbei: Kennen Sie Nichtklempner? Nichtsoziologen? Nichtbusfahrerinnen?). Dazu geh\u00f6ren au\u00dferdem der radikale Fokus auf die Nutzer unserer Dienstleistungen und das Lernen an Experimenten und unperfekten L\u00f6sungen. Mehr dazu in Teil drei dieses Artikels.<\/p>\n<p><strong>Gelungene Beispiele, die durch Legal Design entstanden sind<\/strong><\/p>\n<p>Die Anwendungsf\u00e4lle f\u00fcr Legal Design lassen sich grob in drei Untergruppen aufteilen: (1)<br \/>\nVerbesserte Kommunikation und Darstellung juristischer Informationen, (2) Entwicklung<br \/>\nneuer Dienstleistungen und Produkte f\u00fcr den Rechtsmarkt und (3) Aufbau einer<br \/>\nInnovationskultur in juristischen Organisationen. Aus der ersten Untergruppe gibt es einige<br \/>\nsehr bemerkenswerte Beispiele, die zum gro\u00dfen Teil \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sind. Schauen Sie<br \/>\nselbst:<\/p>\n<p>\u2022 Die <a href=\"https:\/\/juro.com\/policy.html\">Datenschutzrichtlinie<\/a> des britischen Dienstleisters f\u00fcr Vertragsmanagement Juro. F\u00fcr mich ein herausragendes Beispiel und bisher eine der sehr wenigen ihrer Art, die wirklich Lust macht, sie zu lesen: klare Sprache, gute Struktur und mit visuellen Hilfsmitteln. Sie l\u00e4sst uns als Leserinnen und Leser auch die Wahl, ob wir uns mit der Zusammenfassung begn\u00fcgen oder an gezielten Stellen den Volltext lesen wollen. So sieht gute Datenschutzinformation aus, wie sie das Gesetz vorschreibt (Art. 12 Abs. 1 DSGVO: \u201ein pr\u00e4ziser, transparenter, verst\u00e4ndlicher und leicht zug\u00e4nglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache\u201c)!<\/p>\n<p>\u2022 Das <a href=\"https:\/\/arbitration.fi\/arbitration\/fai-arbitration-process\/\">Flussdiagramm<\/a> \u00fcber den Ablauf eines Schiedsverfahrens am Finnischen Institut<br \/>\nf\u00fcr Schiedsgerichtsbarkeit. Dieses interaktive Werkzeug ist das Produkt eines Legal Design Prozesses, der die Ansichten von Nutzern wie z.B. Gesch\u00e4ftsleuten, Juristen und Studierenden einbezog und bei dem mehrere Prototypen getestet und von Nutzern validiert wurden. Das Flussdiagramm informiert \u00fcber den Ablauf eines Schiedsverfahrens (z.B. Zeitrahmen, Ablauf, Kosten und anwendbares Recht) und das Institut hat sehr viel Anerkennung daf\u00fcr erhalten.<\/p>\n<p>\u2022 Die <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/share-your-work\/licensing-considerations\/\">Urheberrechtslizenzen<\/a> der gemeinn\u00fctzigen Organisation Creative Commons<br \/>\n(etwa: Kreativallmende), \u00fcber die Urheber der \u00d6ffentlichkeit Rechte an ihren Werken<br \/>\neinr\u00e4umen k\u00f6nnen. Die Lizenzen liegen jeweils auf drei verschiedenen Sprachebenen<br \/>\nvor: (1) die juristisch exakte und komplexe Sprache, in der wir Juristinnen und<br \/>\nJuristen uns bewegen, (2) eine maschinenlesbare Sprache und (3) in klarer,<br \/>\nallgemeinverst\u00e4ndlicher Form. Dar\u00fcber hinaus wird der jeweilige Umfang der<br \/>\nLizenzen und ihrer Beschr\u00e4nkungen durch <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/share-your-work\/licensing-types-examples\/\">Symbole dargestellt<\/a>, z.B. f\u00fcr die Nennung<br \/>\ndes Urhebers, die Weitergabe unter gleichen Bedingungen und das Verbot von<br \/>\nBearbeitungen oder kommerzieller Nutzung. Diese Lizenzen werden u.a. von <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Commons:Licensing\">Wikimedia<\/a><br \/>\nCommons verwendet und dort wird deren Bedeutung dar\u00fcber hinaus durch Beispiele<br \/>\nund visuelle Hilfsmittel erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>\u2022 Ich kenne auch (mindestens) eine Rechtsabteilung, der eine bedeutende<br \/>\nWertsch\u00f6pfung f\u00fcr ihr Unternehmen gelungen ist, indem sie Legal Design Methoden<br \/>\nauf Mustervertr\u00e4ge des Unternehmens angewendet hat. Ausgangspunkt war ein 40-<br \/>\nseitiges Mustervertrags-\u201cMonster\u201d (das vermutlich kaum jemand au\u00dferhalb der<br \/>\nRechtsabteilung je ganz gelesen hat). Dieser wurde einem Redesign-Prozess<br \/>\nunterworfen, im Zuge dessen die Interessenten und Nutzer des Vertrags interviewt<br \/>\nwurden. Das (vorl\u00e4ufige) Endprodukt war ein Mustervertrag von handlichen 12<br \/>\nSeiten, der nur noch die Regelungen enthielt, die der entsprechende<br \/>\nGesch\u00e4ftsbereich auch tats\u00e4chlich brauchte.<\/p>\n<p><strong>Notwendige Erweiterung unserer Kompetenzen durch praktiziertes<\/strong><br \/>\n<strong>Legal Design<\/strong><\/p>\n<p>Nach ein paar Workshops in Design Thinking kann ich aus pers\u00f6nlicher Erfahrung best\u00e4tigen:<br \/>\nHier gibt es f\u00fcr uns Juristinnen und Juristen viele wichtige Erfahrungen und F\u00e4higkeiten zum Mitnehmen. Diese runden unsere juristischen F\u00e4higkeiten (Analyse, Logik, Deduktion) auf ideale Weise ab:<\/p>\n<p>\u2022 Im Fokus jedes Designprozesses stehen die Endanwender einer Dienstleistung oder eines Produktes. Als Juristinnen und Juristen tendieren wir oft dazu, diese etwas aus den Augen zu verlieren: Wenn wir Vertr\u00e4ge, Allgemeine Gesch\u00e4ftsbedingungen oder Datenschutzrichtlinien entwerfen, haben wir dabei meist andere Juristen im Hinterkopf, z.B. die Richter in einem etwaigen Rechtsstreit oder die Unternehmensjuristen, die unsere Auftraggeber sind. Meist entwerfen wir nicht f\u00fcr die Menschen, die unsere Arbeitsprodukte verstehen, in die Praxis umsetzen und damit leben m\u00fcssen, wie z.B. die Mitarbeiter im operativen Gesch\u00e4ft unserer Mandanten, die Allgemeinheit oder die Verbraucher, an die unsere Mandantenetwas verkaufen wollen. Es geht aber auch anders! Schauen Sie sich mal die <a href=\"https:\/\/journal.iaccm.com\/contracting-excellence-journal\/contract-simplification-the-why-and-the-how\">Positivbeispiele<\/a> der International Association for Contract and Commercial<br \/>\nManagement an. Legal Design legt sehr gro\u00dfen Wert auf Empathie mit den Endnutzern von rechtlichen Dienstleistungen und zwingt uns als Juristinnen und Juristen dazu, uns am Anfang des Designprozesses in deren Situation zu versetzen.<\/p>\n<p>\u2022 Ein gutes Team f\u00fcr einen Legal Design Prozess ist multidisziplin\u00e4r. Um gute<br \/>\nErgebnisse zu erzielen, braucht es die unterschiedlichen Perspektiven von<br \/>\nbeispielsweise Juristen, Gesch\u00e4ftsleuten, Verbrauchern, Kommunikationsdesignern<br \/>\nund Softwareentwicklern. Mit anderen Worten: Legal Design bringt uns dazu,<br \/>\nregelm\u00e4\u00dfig mit den von uns sogenannten \u201eNichtjuristen\u201c zusammen zu arbeiten und<br \/>\nderen Wissen und Erfahrungen auf gleicher Augenh\u00f6he einzubeziehen. (Vielleicht<br \/>\nk\u00f6nnen wir uns in dem Zusammenhang auch abgew\u00f6hnen, sie als \u201edie Anderen\u201c<br \/>\naufzufassen und \u00fcber das zu definieren, was sie nicht sind.)<\/p>\n<p>\u2022 Design Thinking ist ein sehr kreativer Prozess und Kreativit\u00e4t braucht, auch wenn das<br \/>\nauf den ersten Blick der Intuition zu widersprechen scheint, Strukturen und Regeln,<br \/>\num zu gedeihen. Design Thinking stellt diese Strukturen und Regeln zur Verf\u00fcgung. Zu<br \/>\ndessen Grunds\u00e4tzen geh\u00f6ren z.B.: sei aufgeschlossen und halte dich mit<br \/>\nBewertungen zun\u00e4chst zur\u00fcck, bau auf den Ideen anderer im Team auf (\u201eJa, und \u2026\u201c-<br \/>\nAnsatz), h\u00f6r zu und lass Andere ihre Ideen in Ruhe entwickeln. Die Einhaltung dieser<br \/>\nf\u00fcr die Kreativit\u00e4t so wichtigen Grundregeln f\u00e4llt uns Juristinnen und Juristen oft<br \/>\nschwer (mich eingeschlossen), denn unser gewohnter Arbeitsmodus zielt eher auf<br \/>\ndas Gegenteil: schnell bewerten, so schnell wie m\u00f6glich in den L\u00f6sungsmodus<br \/>\nschalten, \u201eja, aber\u2026\u201c sagen und unsere Argumente selbstbewusst verteidigen.<\/p>\n<p>\u2022 Ein weiterer Grundsatz f\u00fcr Design Thinking Prozesse ist, m\u00f6glichst schnell mit einem<br \/>\nersten Prototyp einer Dienstleistung oder eines Produkts in die Testphase zu gehen,<br \/>\ndiesen h\u00f6chstwahrscheinlich als unzureichend zu erkennen, um daraus zu lernen und<br \/>\nin der n\u00e4chsten Runde einen besseren Prototyp zu erstellen (Prinzip des \u201efail fast\u201c).<br \/>\nDieser Prozess ist also iterativ, nicht linear. Die f\u00fcnf Phasen des Designprozesses<br \/>\n(Nutzerperspektive einnehmen, Problem definieren, Ideen sammeln, Prototyp<br \/>\nerstellen, Test mit Nutzern) werden so lange wiederholt, bis das Designteam mit dem<br \/>\nErgebnis zufrieden ist und die Nutzer dieses validiert haben. Schauen Sie sich dazu<br \/>\ngerne auch die <a href=\"https:\/\/www.legalbusinessworld.com\/single-post\/2018\/11\/13\/A-Legal-Design-Case-Study\">Fallstudie<\/a> des Finnischen Instituts f\u00fcr Schiedsgerichtsbarkeit zum o.a.<br \/>\nProjekt an. Das Prinzip des \u201efail fast\u201c ist eine echte Herausforderung f\u00fcr uns<br \/>\nJuristinnen und Juristen, denn sehr viele von uns haben einen Hang zum<br \/>\nPerfektionismus und f\u00fcrchten Fehler mehr als alles andere. Ich kenne dies sehr gut,<br \/>\nsowohl aus eigener Erfahrung als auch aus der Arbeit mit der Mehrheit meiner<br \/>\nCoachingklienten. Deshalb ist es f\u00fcr uns sehr hilfreich, im Designprozess zu lernen,<br \/>\nunsere Arbeitsprodukte bereits in einem fr\u00fchen Stadium los zu lassen, Feedback von<br \/>\nNutzern dazu einzuholen und sie dann zu verbessern. Denn was ein \u201eperfektes\u201c<br \/>\nArbeitsprodukt ist, k\u00f6nnen wir niemals alleine entscheiden, sondern immer nur im<br \/>\nDialog mit denjenigen, die unsere Arbeitsprodukte benutzen.<\/p>\n<p>Diese F\u00e4higkeiten \u2013 Empathie und Nutzerfokus, multidisziplin\u00e4re Zusammenarbeit und<br \/>\nKreativit\u00e4t \u2013 haben wir im Zuge unserer juristischen Ausbildung und Berufserfahrung oft<br \/>\netwas verk\u00fcmmern lassen. Damit wir auch in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung<br \/>\nrelevant bleiben, als Rechtsberater f\u00fcr Verbraucher und Unternehmen, m\u00fcssen wir diese<br \/>\nF\u00e4higkeiten unbedingt entwickeln und pflegen. Empathie und Kreativit\u00e4t sind einzigartige<br \/>\nmenschliche Eigenschaften, die keine k\u00fcnstliche Intelligenz aufbringen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was genau ist Legal Design, oder, etwas pr\u00e4ziser formuliert, Legal Design Thinking? Es geht dabei um die Anwendung der Methoden und Werkzeuge des Design Thinking in juristischen Zusammenh\u00e4ngen. Und was ist Design Thinking? Die m. 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