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Forensische Begutachtung bei Persönlichkeitsstörungen
Forensische Begutachtung bei Persönlichkeitsstörungen
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Art.-Nr.: 8021813/198

  • Produktgruppe: Monographie
  • Verlag: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin
  • Auflage: 1. Auflage 2007
  • Erscheinungsdatum: 22.12.2007

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Details

ISBN9783939069300
Umfang163 Seiten
Einbandartkartoniert
Das gesamte Spektrum der Begutachtung bei Persönlichkeitsstörungen, u.a. mit folgenden Fragestellungen:
  • Was ist eine Persönlichkeitsstörung?
  • Wann liegt eine schwere andere seelische Abartigkeit vor?
  • Wann liegt eine verminderte Schuldfähigkeit vor?
  • Persönlichkeitsstörung, und Schuldfähigkeit aus Sicht der Juristen?
  • Welchen Stellenwert hat die Testpsychologie bei der Begutachtung?

Die Begutachtung von Personen mit Persönlichkeitsstörungen war, seit diese die wissenschaftliche Psychiatrie am Ende des 19. Jahrhunderts über die Degenerationslehre unter dem Begriff der Psychopathie erreicht hatten, schon immer ein Problem.

Dieses Werk vermittelt die Begutachtung von Persönlichkeitsstörungen als ein methodisch in Teilschritte zerlegbarer, überprüfbar Prozess, der die Entscheidungen auf der diagnostischen Ebene und auf der ersten sowie auf der zweiten Beurteilungsebene nachvollziehbarer macht - mit einem Ergebnis, das dem Richter für eine Entscheidung über das Für und Wider des Vorliegens verminderter Schuldfähigkeit zu überantworten ist.

Die dem Gericht für eine normative Wertung zur Verfügung gestellten Erkenntnisse des Sachverständigen über Fähigkeitsbeeinträchtigungen eines Menschen mit tatkausaler Bedeutsamkeit bleiben in mehrfacher Hinsicht relativ und perspektivisch. Aber dennoch dürfen sie den Anspruch erheben, empirisch begründbar zu sein.

Schließlich geht es in der Konsequenz auch um die Bestimmung von Grenzlinien von Kompetenzbereichen. Den alles umfassenden juristisch-normativen Kompetenzbereich des Richters im Strafverfahren berührt es in keiner Weise, wenn der Sachverständige seinen Kompetenzbereich ausschöpft, zugleich aber an der Grenze des methodisch geleitet Wissbaren enden lässt - unabhängig von den an ihn gerichteten (überhöhten) Erwartungen und unabhängig auch davon, in welchem Umfang dadurch normative Wertungsspielräume offen bleiben oder eingeschränkt werden.

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