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Schlüter, Oliver
aaVerdachtsberichterstattung
aaVerdachtsberichterstattung
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Art.-Nr.: 8037853/198

  • Produktgruppe: Monographie
  • Verlag: Beck, München
  • Auflage: 1. Auflage 2011
  • Erscheinungsdatum: 28.02.2011

Details

Vergriffen, keine Neuauflage!



ISBN9783406617287
Umfang282 Seiten
Einbandartkartoniert
Verdachtsberichterstattung ist allgegenwärtig. Täglich finden sich in den Medien Berichte über bis dato unbewiesene, gegen eine bestimmte Person gerichtete Verdächtigungen. Einerseits haben alle diese Veröffentlichungen gemein, dass die öffentliche Äußerung des Verdachts den Betroffenen nachhaltig belastet. Dies gilt insbesondere bei strafrechtlich relevanten Handlungen. Anderseits gehört es gerade zu den Aufgaben der Medien, auch schon über Verdachtslagen zu informieren, wenn für die Öffentlichkeit von Bedeutung sind. Zahlreiche Skandale und Straftaten wären sonst womöglich nie aufgeklärt worden.

Bereits aus dieser kurzen Gegenüberstellung wird deutlich: Verdachtsberichterstattung ist eines der heikelsten Gebiete des Medien- und Äußerungsrechts. Die vorliegende Darstellung leuchtet den schmalen Grat zwischen zulässiger und unzulässiger Verdachtsberichterstattung aus.

Dargestellt werden unter anderem:

  • die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Verdachtsberichterstattung
  • die Gefahren für den Betroffenen sowie die legitimen und schützenswerten Ziele und Interessen die Medien
  • die von der Rechtsprechung im Laufe der Zeit immer weiter entwickelten Kriterien für eine zulässige Verdachtsberichterstattung
  • die präventiven und repressiven Reaktionsmöglichkeiten des Betroffenen auf eine unzulässige Verdachtsberichterstattung in straf- und zivilrechtlicher Hinsicht, aber auch mit Blick auf nicht justizförmige Verfahren

Im Rahmen der Darstellung werden etliche Streitfragen - etwa zu § 353d Nr. 3 StGB, zu § 44 StUG, zu § 201a StGB und zu § 176 GVG - ausgebreitet und mit dezidierten Lösungs- bzw. Änderungsvorschlägen versehen. Auch die Konsequenzen der sog. "Stolpe"- und "Babycaust"-Entscheidungen des BVerfG auf die Verdachtsberichterstattung werden kritisch beleuchtet.

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