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Schmidt, Andreas
Hamburger Kommentar zum Insolvenzrecht
Hamburger Kommentar zum Insolvenzrecht
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Art.-Nr.: 8065832/198

  • Produktgruppe: Kommentar
  • Verlag: Heymanns, Köln
  • Auflage: 6. Auflage 2017
  • Erscheinungsdatum: 27.12.2016

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Details

ISBN9783452286390
Umfang3030 Seiten
Einbandartgebunden
ReihentitelHeymanns Kommentare

Auch die Neuauflage des Hamburger Kommentars zum Insolvenzrecht überzeugt durch seine
praxisnahe Gestaltungsweise und die umfassende und präzise Kommentierung der InsO sowie der
wichtigsten Nebengesetze. Der Praktiker erhält so einen vollumfänglichen Einblick zu sämtlichen
Rechtsfragen aller relevanten Bereiche des Insolvenzrechts.

Die sechste Auflage enthält u.a. folgende Neuerungen:
Die Insolvenzgründe (§§ 17 – 19 InsO) sind umfassend überarbeitet worden. Sowohl bei der
(drohenden) Zahlungsunfähigkeit als auch bei der Überschuldung gab es gerade in letzter Zeit neue
Erkenntnisse, die sowohl für Insolvenzverwalter als auch für Sanierungsberater von allergrößter
Relevanz sind. Selbstverständlich ist auch die neue Rechtsprechung des BGH zu § 64 Satz 1 GmbHG
sowie zu weiteren Fragen der gesellschaftsrechtlichen Haftung in der Insolvenz wie gewohnt im
Anhang zu § 35 berücksichtigt.

Die Reform des Anfechtungsrechts mit Änderungen bei den §§ 131, 133, 142, 143 InsO lässt weiter
auf sich warten. Bis zum Redaktionsschluss haben die Autoren die Rechtsprechung verfolgt und nach
Hinweisen dafür gesucht, ob nicht die Rechtsprechung zu § 133 Abs.1 InsO hier und da erkennen
lässt, dass der BGH und die Instanzgerichte die ganz harte Linie, die letztlich die Reformbestrebungen,
die mit dem Regierungsentwurf vom Oktober 2015 zumindest zu einem vorläufigen Abschluss
gekommen sein dürften, ins Rollen gebracht hat, ein Stück weit verlassen hat.

Streitig ist, ob durch die Rechtsprechung des BGH zu § 133 Abs. 1 InsO, Vorgänge – so die Kritiker – in den Fokus des Insolvenzverwalters kommen, die im Wirtschaftsleben an der Tagesordnung liegen. Jedenfalls ist es
dem BGH mittlerweile gelungen, ein Konzept zu entwickeln, in das sich Fragen um
Ratenzahlungsvereinbarungen, Stundungsbitten und Sanierungskonzepte viel verlässlicher einordnen
lassen, als dies noch zu Zeiten der Vorauflage im Oktober 2014 der Fall war. Der Wortlaut der im
Regierungsentwurf vom Oktober 2015 vorgesehenen Änderungen ist jeweils am Ende der entsprechenden Norm abgedruckt und mit Anmerkungen versehen.

Inzwischen hat der BGH zudem mehrfach Gelegenheit gehabt, zum ESUG Stellung zu nehmen. Leider
sind Fragen um die Ermächtigung zur Begründung von Masseverbindlichkeiten im
Schutzschirmverfahren, wo es immerhin die Regelung des § 270b Abs. 3 InsO gibt, und bei der
herkömmlichen Eigenverwaltung gemäß § 270a InsO, bei dem es keine entsprechende Regelung,
dafür aber einen kaum noch überschaubaren Meinungsstreit gibt, vom BGH nach wie vor nicht
umfassend geklärt worden. Die Praxis ist immer noch weit davon entfernt, flächendeckend
verlässliche Rahmenbedingungen für Berater und Sachwalter zur Verfügung zu stellen.

Der Hamburger Kommentar bringt hier Licht in den Dschungel. Beim Insolvenzplan ist die vielschichtige
neue Rechtsprechung zu dieser hochkarätigen Materie geordnet und die Kommentierung, die nicht
umsonst insbesondere von der Rechtsprechung sehr häufig zitiert wird, auf den aktuellen Stand
gebracht worden.

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