DER SPEZIALIST FÜR RECHTSANWÄLTE, NOTARE, STEUERBERATER, WIRTSCHAFTSPRÜFER

24 STUNDEN-LIEFERUNG

BÜCHER VERSANDKOSTENFREI

TELEFON: 0201 8612-123

von Schönfeld, Johannes Ritter
Die Anrechnung von Zuwendungen auf den Pflichtteil im Rechtsvergleich mit dem reformierten deutschen Recht
Die Anrechnung von Zuwendungen auf den Pflichtteil im Rechtsvergleich mit dem reformierten deutschen Recht
Kostenfreier Versand

39,00 €

pro Stück
inkl. MwSt.

Art.-Nr.: 8048516/198

  • Produktgruppe: Monographie
  • Verlag: zerb Verlag, Bonn
  • Auflage: 1. Auflage 2013
  • Erscheinungsdatum: 19.06.2013

ca. 10 Tage Lieferzeit

Details

ISBN9783941586772
Umfang184 Seiten
Einbandartkartoniert
Aus dem durchaus sinnvollen Bestreben einer immer größer werdenden Anzahl von Menschen, Vermögenswerte bereits zu Lebzeiten an Nachkommen, Ehepartner oder Dritte zu übertragen, resultiert zwangsläufig eine Interessenkollision zwischen dem (späteren) Erblasser und möglicherweise pflichtteilsberechtigten Personen. Zumeist ist im Zuwendungszeitpunkt nicht absehbar, ob und inwieweit der Empfänger später Erbe wird oder lediglich einen etwaigen Pflichtteilsanspruch erhält. Um solche lebzeitigen Zuwendungen gleichwohl auf einen denkbaren Pflichtteilsanspruch anzurechnen, bedarf es nach deutschem Recht einer bei Zuwendung getroffenen Anrechnungsbestimmung; eine nachträgliche Anordnung ist nur einvernehmlich möglich.

Mit der Aufgabe seines ursprünglichen Vorhabens, im Rahmen der Erbrechtsreform die Möglichkeit einer nachträglichen Anrechnungsbestimmung zu schaffen, hat der deutsche Gesetzgeber die Chance vertan, das starre Pflichtteilsrecht variabler und interessengerechter auszugestalten. Hierauf aufbauend wird die Rechtslage in Deutschland eingehend analysiert und dem Status Quo in Österreich gegenübergestellt, wo bestimmte Arten von Zuwendungen von Gesetzes wegen auf den Pflichtteil angerechnet werden, ohne dass es hierfür einer Anrechnungsbestimmung bedürfte. Da in Österreich bereits seit längerer Zeit über eine Reform des Erbrechts diskutiert wird, bietet sich ein Vergleich der Regelungen der beiden Rechtsordnungen an.

Zuletzt angesehene Artikel