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Wiedemann, Gerhard
aaHandbuch des Kartellrechts
aaHandbuch des Kartellrechts
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Art.-Nr.: 8014240/198

  • Produktgruppe: Handbuch
  • Verlag: Beck, München
  • Auflage: 2. Auflage 2008
  • Erscheinungsdatum: 16.12.2008

Details

ISBN9783406534300
Umfang2172 Seiten
Einbandartgebunden
Das Nebeneinander verschiedener Bestimmungen macht das Kartellrecht unübersichtlich und erschwert die Antwort auf Fragen wie: Welches Kartellrecht findet Anwendung, welches ist für den Einzelfall günstiger, wie wird die Anwendbarkeit des einen oder anderen Kartellrechts begründet, welche Sanktionen sind nach der einen oder anderen Rechtsordnung gegeben etc.

Diese Fragen behandelt das vorliegende Handbuch in Form einer integrierten Behandlung des deutschen und europäischen Kartellrechts:

  • Grundlagen
  • Horizontale Wettbewerbsbeschränkungen
  • Vertikale Wettbewerbsbeschränkungen
  • Lizenzverträge
  • Fusionskontrolle
  • Missbrauch marktbeherrschender Stellungen
  • Das Diskriminierungsverbot
  • Sonderregelungen für bestimmte Sektoren (Landwirtschaft, Verkehr, Banken und Versicherungen, Energie, EGKS)
  • Sanktionen, Verfahren und Rechtsmittel im EG-Kartellrecht
  • Sanktionen, Verfahren und Rechtsmittel im deutschen Kartellrecht
  • Kartellzivilprozesse
Die 2. Auflage ist geprägt von der 7. GWB-Novelle, die das deutsche Kartellrecht an das europäische angepasst und wesentlich geändert hat. Durch die neue Kartellverfahrensverordnung tritt ein grundsätzlicher Systemwechsel ein: an die Stelle des bislang geltenden Anmeldeverfahrens tritt die Legalausnahme. Waren bisher Unternehmen verpflichtet, ihre Absprachen bei der Kartellbehörde anzumelden. so müssen sie seit dem 1. Juli 2005 die kartellrechtliche Relevanz ihres Verhaltens selbst prüfen und einschätzen, Kontrollen erfolgen erst im Nachhinein. Bei Fehleinschätzungen kann dieses neue System der Legalausnahme erhebliche Schadensersatzforderungen nach sich ziehen, was den Beratungsbedarf durch die Anwaltschaft erheblich erhöht.

Weiter wurde die Fusionskontrollverordnung novelliert, was zu wesentlichen Änderungen im Bereich der Zuständigkeitsverteilung zwischen den nationalen Wettbewerbsbehörden und der Kommission geführt hat. Im Bereich der Gruppenfreistellungsverordnungen kommt in der Praxis den neuen Technologietransfervereinbarungen besondere Bedeutung zu.

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