DER SPEZIALIST FÜR RECHTSANWÄLTE, NOTARE, STEUERBERATER, WIRTSCHAFTSPRÜFER

24 STUNDEN-LIEFERUNG

BÜCHER VERSANDKOSTENFREI

TELEFON: 0201 8612-123

Dieser Artikel ist leider nicht mehr verfügbar
Wolter, Jürgen
aaSK-StPO Systematischer Kommentar zur Strafprozessordnung Band II
aaSK-StPO Systematischer Kommentar zur Strafprozessordnung Band II
Kostenfreier Versand

218,00 €

pro Stück
inkl. MwSt.

Art.-Nr.: 8000857/198

  • Produktgruppe: Kommentar
  • Verlag: Luchterhand, Köln
  • Auflage: 4. Auflage 2010
  • Erscheinungsdatum: 30.07.2010

Details

ISBN9783452272898
Umfang1476 Seiten
Einbandartgebunden
Mit den §§ 94-136a enthält Band II des Systematischen Kommentars zur Strafprozessordnung (SK-StPO) die grundlegenden strafprozessualen Vorschriften zur Beweissicherung (Beschlagnahme, Telekommunikationsüberwachung, Durchsuchung etc.), zur Untersuchungshaft und zur Beschuldigtenvernehmung. Jede Norm ist umfassend, gründlich und praxisgerecht kommentiert.

Beweissicherung:
Ob zur Beschlagnahme oder zur Telekommunikationsüberwachung, ob zur Rasterfahndung oder zum Einsatz technischer Mittel, ob zur Durchsuchung oder zur Arbeit Verdeckter Ermittler: Mit seinen Kommentierungen der §§ 94-111n bietet Band II des SK-StPO eine detaillierte, sorgfältige und grundlegende Auswertung der Rechtsprechung und Literatur zu den strafprozessualen Schlüsselnormen der Beweissicherung. Das macht Band II SK-StPO zum unerlässlichen Hilfsmittel für Strafverteidiger, Saatsanwälte, Rechtsanwälte oder Polizeibeamte in ermittlungs- und beweisrechtlichen Fragen. Die drei Kommentatoren der §§ 94-111n sind angesehene Strafrechtswissenschaftler und ausgewiesene Kenner der Materie: Professor Wolfgang Wohlers von der Universität Zürich, der früher als Strafverteidiger in der Kanzlei „Strate und Ventzke“ in Hamburg tätig war (§§ 94-100, 102-110), Professor Jürgen Wolter von der Universität Mannheim (§§ 100a-101, 110a-111) sowie Professor Klaus Rogall von der Freien Universität Berlin, der von 1978 bis 1987 als Referent im Bundesministerium der Justiz arbeitete (§§ 111a-111n). Bereits berücksichtigt: Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 23. März 2010 zur Vorratsdatenspeicherung (BVerfG, 1 BvR 256/08).

Haftrecht:
Einer der besten Kenner und Beobachter des Haftrechts hierzulande, Professor Hans-Ullrich Paeffgen von der Universität Bonn, kommentiert im SK-StPO Band II die §§ 112-130. Weil der Kommentator unzählige Einzelprobleme des Haftrechts tiefgründig und mit wissenschaftlicher Sorgfalt behandelt, findet man als Praktiker im Bedarfsfalle bei Problemfragen hier die zur Lösung nötigen entscheidungsrelevanten Hinweise aus Rechtsprechung und Praxis. Als Besonderheit kommt hinzu: Die Kommentierungen von Professor Paeffgen verleihen wieder und wieder der Frage starkes Gewicht, welchen Einfluss die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) auf die Anwendung der Haftrechtsnormen nimmt. Die Kommentierungen sind somit zukunftsweisend, weil sie den größer werdenden Einfluss der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg auf das deutsche Strafverfahren umfassend darstellen, statt ihn zu ignorieren, was häufig noch geschieht. Somit sind diese Kommentierungen gerade unter dem konventionsrechtlichen Blickwinkel ein zentrales, äußerst wichtiges Nachschlagewerk für die Rechtspraxis. Berücksichtigt ist selbstverständlich durchgängig das Gesetz zur Änderung des Untersuchungshaftrechts vom 29. Juli 2009, das am 1. Januar 2010 in Kraft getreten ist (BGBl. I S. 2274).

Beschuldigtenvernehmung:
Fehler bei der Vernehmung des Beschuldigten ziehen Verwertungsverbote nach sich. Deshalb sind die §§ 133-136a Normen, die jeder Strafverteidiger, Strafrichter, Staatsanwalt und Kriminalbeamte intensiv studiert haben und beherrschen muss. Professor Klaus Rogall von der Freien Universität Berlin erläutert in seiner Kommentierung der §§ 133-136a auf sage und schreibe 255 Druckseiten im SK-StPO Band II die Feinheiten, die bei der Anwendung der Vorschriften zu beachten sind und stellt zahllose Detail- und Einzelprobleme dar, die sich in der Vernehmungspraxis oder bei der rückblickenden rechtlichen Beurteilung einer bereits durchgeführten Vernehmung eines Beschuldigten immer wieder stellen werden.

Inhalt:

  • Beschlagnahme
  • Überwachung des Fernmeldeverkehrs
  • Rasterfahndung
  • Einsatz technischer Mittel
  • Einsatz verdeckter Ermittler
  • Durchsuchung
  • U-Haft; vorläufige Festnahme
  • Vorläufiges Berufsverbot
  • Vernehmung des Beschuldigten

Zuletzt angesehene Artikel