Die Sorge vor den Risiken einer digitalen Abhängigkeit nimmt zu

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Rund 96 Prozent der deutschen Behörden nutzen Produkte von Microsoft. Dazu gehören Windows, Office, Cloud-Dienste und Teams. Vor allem in der Corona-Zeit wurde Teams in vielen Behörden eingeführt, damit die Mitarbeiter auch im Homeoffice miteinander kommunizieren konnten. Inzwischen ist in vielen Gemeinde- und Landesverwaltungen Teams nicht mehr wegzudenken. Seit einiger Zeit wächst jedoch das Unbehagen, in einem so erheblichen Umfang abhängig von den Produkten des US-Tech-Giganten zu sein. Als eines der ersten Bundesländer hat Schleswig-Holstein Anfang dieses Jahres erklärt, dass es sich von der Microsoft-Software nach und nach verabschieden will. Stattdessen sollen Arbeitsplätze auf Open-Source-Software umgerüstet werden. Auch die Bundesregierung will mehr Open-Source-Software wie „opendesk“ einsetzen, deren Programmcode öffentlich einsehbar ist. Ähnliche Bestrebungen nach mehr digitaler Unabhängigkeit gibt es auch in den Niederlanden, Österreich und Frankreich.

Mehr dazu im Blog der Digitalen Kanzlei.