Soldan Stiftung: Fakten zur Juristenausbildung in Deutschland

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Mit der Ausbildungsreform von 2002 sollte mehr Praxisnähe und Anwaltsorientierung in die Juristenausbildung in Deutschland einfließen. Doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine große Lücke.

Dies ist nur ein Ergebnis der jüngsten Studie zur Juristenausbildung, die jetzt die Soldan Stiftung in ihrer renommierten Schriftenreihe zu diesem Thema veröffentlicht hat. „Diskussionen über die Reform der Juristenausbildung werden häufig meinungsstark geführt, Fakten treten dabei leicht in den Hintergrund“, hat Manfred Wissmann, Vorstandsvorsitzender der Soldan Stiftung festgestellt. Dieses Defizit will die Stiftung nun beseitigen: Das neue Buch liefert eine Fülle an empirischen Informationen und evidenzbasierten Analysen zu diesem nach wie vor hochaktuellen Thema. Es richtet sich an alle rechts-, berufs- und wissenschaftspolitisch an der Juristenausbildung Interessierten, die künftige Reformen auf der Basis von belastbaren Rechtstatsachen erörtern wollen.

Das Buch beschäftigt sich mit

  • der historischen Entwicklung der Juristenausbildung
  • den rechtlichen Grundlagen
  • der universitären Ausbildung bis zum ersten Staatsexamen
  • dem juristischen Vorbereitungsdienst
  • dem Erwerb von Zusatzqualifikationen
  • dem Vergleich von Juristenausbildung und Berufspraxis

Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt der Analyse auf den Auswirkungen der Reformen in 1992 und 2002. Das Buch „Juristenausbildung – Die Ausbildung künftiger Volljuristen in Universität und Referendariat: Eine Bestandsaufnahme unter besonderer Berücksichtigung der Anwaltschaft“, herausgegeben von Prof. Dr. Matthias Kilian, ist für 15 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN: 978-3-8240-1407-1).

Über die Soldan Stiftung
Die gemeinnützige Soldan Stiftung fördert die praxisorientierte Aus- und Fortbildung von Rechtsanwälten, Notaren, Rechtsreferendaren und Studierenden der Rechtswissenschaften. Sie unterstützt Institutionen der Anwaltschaft und universitäre Einrichtungen sowie das unabhängige Soldan Institut und zählt zu den bedeutendsten Fördereinrichtungen der Berufsgruppe. Sie organisiert auch die Soldan Tagung, die sich mit Fragen der Juristenausbildung beschäftigt. Getragen wird die Stiftung von der Hans Soldan GmbH, dem führenden Anbieter für Kanzleibedarf, Fachmedien und Bürodienstleistungen für Anwälte, Notare, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.