Schnupperkurs für die anwaltliche Praxis

0
346

Der Soldan Moot Court findet zum 8. Mal statt

Grau ist bekanntlich alle Theorie. Deshalb bietet der Soldan Moot Court den studentischen Teilnehmern nun schon zum 8. Mal einen Einblick in die anwaltliche Berufspraxis. Anhand eines fiktiven Falles wird ein deutsches Gerichtsverfahren simuliert. Die Studierenden lernen auf diese Weise sehr praxisnah, einen Fall rechtlich zu analysieren, Beweismittel zu würdigen und eine Rechtsmeinung zu formulieren. Darüber hinaus erhalten sie – im Gegensatz zu anderen Moot Courts – ebenfalls Kenntnisse im anwaltlichen Berufsrecht.

Bis zum 23. Juli 2020 können sich Studierende bewerben, wenn sie mindestens drei Fachsemester an einer rechtswissenschaftlichen Fakultät in Deutschland absolviert haben. Die spannende Endrunde, die mündliche Verhandlung, findet dann vom 1. bis zum 3. Oktober 2020 an der juristischen Fakultät der Universität Hannover statt. Weitere Termine und jede Menge Tipps für die Teams und ihre Coaches gibt es auf der neu eingerichteten Homepage soldanmoot.de. Sie finden dort zum Beispiel auch die beste Klageschrift sowie den besten Beklagtenschriftsatz aus dem Vorjahr sowie Lernvideos zu aktuellen Themen des anwaltlichen Berufsrechts.

Wissenschaftlich und organisatorisch betreut wird der Soldan Moot Court von Prof. Dr. Christian Wolf, Leiter des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) an der Universität Hannover.  Veranstalter sind die Soldan Stiftung, die Bundesrechtsanwaltskammer, der Deutsche Anwaltverein sowie der deutsche Juristen-Fakultätentag. Wie in jedem Jahr werden auch 2020 der beste Klägerschriftsatz („Der Bundesrechtsanwaltskammer-Preis“), der beste Beklagtenschriftsatz („Der Deutschen Anwaltverein-Preis“), die beste mündliche Leistung in der Vorrunde („Der Deutsche Juristen-Fakultätentag-Preis“) sowie der Sieger im Finale („Der Hans Soldan-Preis“) ausgezeichnet.

Vorheriger ArtikelCorona-Notfallplan für Anwaltskanzleien
Nächster ArtikelCorona-Hinweis auf der Kanzleihomepage
Anke Stachow ist freie Journalistin mit dem Schwerpunkt „Recht und Steuern“. Seit Anfang 2015 schreibt sie für Soldan regelmäßig über Themen, die Anwälte und Steuerberater interessieren. Anke Stachow hat viele Jahre als Redakteurin für die Financial Times Deutschland und die Frankfurter Allgemeine Zeitung gearbeitet.