Team aus Hannover gewinnt den 9. Soldan Moot

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Das Team Hannover I hat den diesjährigen Soldan Moot Court gewonnen. Annalena Eggestein, Anna Horn, Angelina Ludowika Marcus und Tim Nix  haben den Hans Soldan Preis für den ersten Platz bei den mündlichen Verhandlungen erhalten. Beeindruckt zeigte sich die Fachjury ebenfalls von Fabienne Luburic von der Universität Bayreuth (Team I), Julius Klose von der Bucerius Law School (Team II) und Alexander Westermann von der Universität Hamburg (Team III). Sie teilen sich die Auszeichnung für die beste Einzelleistung bei den mündlichen Verhandlungen. 

Aufgrund der Corona Pandemie fand der renommierte Wettbewerb für Studierende an deutschen Jura-Fakultäten auch in diesem Jahr ausschließlich online statt. So mussten die Teilnehmer auf das Präsenztreffen in Hannover verzichten, hatten aber dadurch die Gelegenheit, schon einmal die zukünftige Gerichtspraxis – die Verhandlungen über Video – zu erproben. „Die mündlichen Finalrunden waren trotzdem spannend und die Qualität der Plädoyers wieder sehr hoch“, lobte Prof. Dr. Christian Wolf. Der Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht an der Leibniz Universität Hannover und Direktor des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht ist für die wissenschaftliche und organisatorische Durchführung des Soldan Moots verantwortlich.

Die weiteren Preisträger des 9. Soldan Moot Courts sind das Team aus Kiel, das für die beste Klageschrift mit dem Preise der Bundesrechtsanwaltskammer ausgezeichnet wurde, und das Team aus Leipzig (Team I). Es erhielt den Preis des Deutschen Anwaltvereins für die beste Beklagtenschrift.

Insgesamt haben in diesem Jahr 30 Teams aus 16 deutschen Universitäten teilgenommen. Das sei nach den Worten Wolfs ein respektables Ergebnis angesichts der Tatsache, dass auch das Sommersemester 2021 beinahe ausschließlich digital stattgefunden habe.