Soldan Initiative Ergonomie: So können Sie konzentriert arbeiten!

0
394

Niemand kann gut und konzentriert arbeiten, wenn es um ihn herum laut ist. Dauerhafter Lärm ist sogar gesundheitsschädlich – nicht allein für das Gehör, sondern auch für den Kreislauf, weil durch den Stress der Blutdruck steigt. Für die Arbeit im Büro gibt es jedoch keine gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte. Die allgemein formulierten Schutzziele in der Arbeitsstättenverordnung verlangen lediglich, den Schalldruckpegel niedrig zu halten.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin empfiehlt allerdings für unterschiedliche Arbeiten verschiedene Durchschnittspegel:

• 35 bis 40 dB (A) für anspruchsvolle Sachbearbeitung und andere geistige Arbeit, die hohe Konzentration erfordert. Die Lautstärke ist vergleichbar mit Flüstern oder leiser Musik.

• 40 bis 45 dB (A) für die Arbeit am Bildschirm oder eine sehr gute Sprachverständigung, zum Beispiel mit Mandanten. Der Pegel entspricht in etwa den üblichen Geräuschen in der Wohnung.

• 45 bis 55 dB (A) für routinemäßige Büroarbeit. So laut ist ungefähr ein normales Gespräch.

Aber was bedeutet das im Kanzleialltag? Auch hier kann es durchaus einmal lauter zugehen, zum Beispiel wenn sich mehrere Mitarbeiter ein Büro teilen, gleichzeitig telefonieren oder dazu auch noch technische Geräte und Klimaanlage rauschen …

Um die Lärmbelastung in einem Raum mit mehreren Arbeitsplätzen zu senken, sind Akustik-Trennwände eine ideale Lösung. Sie können direkt am Schreibtisch angebracht oder zwischen zwei Arbeitsplätzen im Raum aufgestellt werden. Aus Untersuchungen geht hervor, dass die Trennwände im sprachrelevanten Bereich von 250 bis 2.000 Hz bis zu 80 Prozent der auftreffenden Schallwellen absorbieren. Darüber hinaus sorgen sie auch für etwas mehr räumliche Privatsphäre am Arbeitsplatz. Das alles sind wichtige Voraussetzungen, um konzentriert und effektiv arbeiten zu können.

Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie Sie sich im Büro besser vor Infektionen schützen können.