Statistisches Jahrbuch der Anwaltschaft neu erschienen

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Ausgabe 2015/16 mit vielen neuen Inhalten

Das vom Soldan Institut seit 2008 alle zwei Jahre publizierte Statistische Jahrbuch der Anwaltschaft ist in Neuausgabe erschienen. Auf 328 Seiten präsentiert die fünfte Ausgabe des Jahrbuchs Tausende statistische Daten rund um die Anwaltschaft und den Rechtsdienstleistungsmarkt. Zahlreiche neue Inhalte haben dazu geführt, dass der Umfang des Statistischen Jahrbuchs im Vergleich zur Vorausgabe um mehr als 20 % zugelegt hat.

Erstmals enthalten sind im Datenkompendium detaillierte Statistiken zur Zahl der jährlich neu zugelassenen Rechtsanwälte auf Bundesebene und auf der Ebene der Kammern. Sie ergänzen die bekannteren, stichtagsbezogenen Statistiken zur Gesamtzahl der Mitglieder der Rechtsanwaltskammern. Im Kapitel zur Juristenausbildung werden nun zusätzlich die Zahlen der Studierenden ausgewiesen, die nicht das „klassische“ Studium der Rechtswissenschaften mit Ziel des Erwerbs der Befähigung zum Richteramt, sondern alternative Abschlüsse anstreben und diese auch an Fachhochschulen erlangen. Der Abschnitt des Jahrbuchs, der sich mit der Finanzierung anwaltlicher Dienstleistungen befasst, dokumentiert neu auch die Ausgaben der Länder für Beiordnungen als Pflichtverteidiger in Straf- und OWi-Sachen. Schließlich wurde das Statistische Jahrbuch seit seiner Begründung zum ersten Mal um ein ganzes Kapitel ergänzt: Ein neues Kapitel 11 teilt die Geschäftsentwicklung der Gerichte anhand der Eingangszahlen mit; berichtetet werden sowohl Zahlen zur ordentlichen Gerichtsbarkeit als auch zu den Fachgerichtsbarkeiten.

Ein zusätzlicher Service für die Nutzer des Statistischen Jahrbuchs findet sich in einem neuen Anhang: Da ältere Daten im Interesse einer Umfangbegrenzung des Gesamtwerks zunehmend aus den Tabellen ausgelagert werden müssen, informiert eine entsprechende Dokumentation nunmehr darüber, in welchen Vorausgaben des Statistischen Jahrbuchs ergänzende Daten vor allem aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahren recherchiert werden können.

Hinweise für die Redaktionen:

Das Statistische Jahrbuch der Anwaltschaft 2015/2016 (ISBN: 978-3-8240-5432-9) kann zum Preis von 19 EUR im Buchhandel oder über den Anwaltverlag bezogen werden. Das Statistische Jahrbuch erscheint alle zwei Jahre zum Jahreswechsel in einer aktualisierten Neuausgabe. Die Ausgabe hat einen Umfang von 328 Seiten. Es gliedert sich in elf Kapitel u.a. zur Größe und zum Wachstum der Anwaltschaft, zu ihren Binnenstrukturen, zu Anwaltskanzleien, zur wirtschaftlichen Situation des Berufsstands oder zur Juristenausbildung. Weitere Kapitel behandeln die Institutionen der Anwaltschaft, z.B. die Rechtsanwaltskammern, die Berufsgerichte und die Anwaltvereine, ausländische Rechtsanwälte, die Finanzierung von Rechtsdienstleistungen, andere juristische Berufe und den Geschäftsanfall der deutschen Gerichte.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Matthias Kilian
Tel.: 0221 5481 1123
Fax: 0221 5481 1125
Mobil: 0172 63 93 699
kilian@soldaninstitut.de
www.soldaninstitut.de

Pressekontakt:
Annika Wolf
Tel.: 0201 8612-104
Tel.: 0201 8612-108
Mobil: 0172 63 93 324
presse@soldaninstitut.de

Über das Soldan Institut:

Das Soldan Institut wurde 2002 als unabhängige Forschungseinrichtung gegründet. Ziel des von einem gemeinnützigen Verein getragenen Instituts ist die Erforschung der Strukturentwicklung der Anwaltschaft und der sich hieraus ergebenden Bedingungen für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Tätigkeit von Anwaltskanzleien. Das Institut betreibt eigene empirische Anwaltsforschung, deren Ergebnisse Rechtsanwälten, Institutionen der deutschen Anwaltschaft, politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Der gemeinnützige Trägerverein des Instituts wird von der Hans Soldan Stiftung, dem Deutschen Anwaltverein, der Bundesrechtsanwaltskammer und Wolters Kluwer Deutschland unterstützt. Der Institutsdirektor, Prof. Dr. Matthias Kilian, ist Inhaber einer Professur u.a. für Anwaltsrecht und anwaltsorientierte Juristenausbildung der Universität zu Köln.