Team der Uni Hamburg gewinnt den Soldan Moot

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Soldan Stiftung veranstaltet den Wettbewerb für Jura-Studierende zum anwaltlichen Berufsrecht zum dritten Mal

Das Team der Universität Hamburg hat in diesem Jahr den Soldan Moot Court gewonnen. Manfred Wissmann, Vorsitzender der Soldan Stiftung, überreichte Gina Kozianka, Charlotte Wendland, Jan-Henrik Dobers und Lukas Stark den Soldan-Preis für die beste mündliche Verhandlung in diesem fiktiven Gerichtsverfahren zum anwaltlichen Berufsrecht.

Das Gewinnerteam der Uni Hamburg
Das Gewinnerteam der Uni Hamburg

„Die Teilnehmer des Finales haben es der Jury nicht leicht gemacht. Sie haben bereits eindrucksvoll anwaltliches Verhandlungsgeschick gezeigt. Am Ende hat sich das Team der Universität Hamburg gegen das der Bucerius Law School durchgesetzt“, sagte Wissmann bei dem feierlichen Empfang des Anwalts- und Notarvereins Hannover e.V., der im Anschluss an die Verhandlungen im Dachgeschoss ehemaligen Conti-Hochhaus in Hannover stattfand. Dafür durfte Lisa-Kristin Eilers von der Bucerius Law School den Preis für das beste Plädoyer entgegennehmen, den der Deutsche Juristen-Fakultätentag (DJFT) in jedem Jahr verleiht.
Mit dem Preis der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) für die beste Klageschrift wurde das Team der Universität Regensburg ausgezeichnet. Den Preis des Deutschen Anwaltvereins (DAV) für die beste Klageerwiderung teilen sich die Teilnehmer der Freien Universität Berlin und der Universität Heidelberg. Insgesamt haben sich in diesem Jahr 18 Teams mit je vier Studierenden aus deutschen Juristischen Fakultäten an dem Soldan Moot beteiligt.

Zusammen mit der BRAK, dem DAV und dem DJFT hat die Soldan Stiftung diesen Wettbewerb nun zum dritten Mal veranstaltet. Der Soldan Moot will dazu beitragen,
das Verständnis für den Anwaltsberuf und berufsrechtliche Fragen zu stärken, da diese Aspekte im Jurastudium oftmals zu kurz kommen. Anhand eines fiktiven Falles, der insbesondere berufsrechtliche Fragen aufwirft, simulieren die Teilnehmer ein Gerichtsverfahren. Sie analysieren als Kläger und Beklagte den Fall, würdigen Beweismittel, setzen sich mit den Argumenten des Gegners auseinander und müssen schließlich in der mündlichen Verhandlung das Gericht von ihrer Position überzeugen.

In diesem Jahr mussten die Teams unter anderem klären, ob ein Anwaltsvertrag trotz Interessenkonflikt des Anwalts rechtswirksam zustande gekommen ist. Auf diese Weise erweitern die Studierenden nicht nur ihre juristischen Kenntnisse, sondern auch ihre Fähigkeiten in freier Rede, Argumentations- und Plädoyer-Techniken sowie Teamwork. „Im dritten Jahr des Soldan Moots haben alle Teams noch mehr Professionalität gezeigt. Die durchschnittlichen Bewertungspunkte waren höher als in den beiden Vorjahren. Die Universitäten bereiten ihre Teams besser auf diesen Wettbewerb vor.
Das zeigt, dass der Soldan Moot von den Jura-Fakultäten gut angenommen wird. Das ist ein großer Erfolg für unsere Arbeit“, sagt Professor Dr. Christian Wolf,
Leiter des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) in Hannover. Er ist zugleich zuständig für die wissenschaftliche und organisatorische Durchführung des Wettbewerbs.

www.soldanmoot.de

Über die Soldan Stiftung

Die gemeinnützige Soldan Stiftung fördert die praxisorientierte Aus- und Fortbildung von Rechtsanwälten, Notaren, Rechtsreferendaren und Studierenden der Rechtswissenschaften.
Sie unterstützt Institutionen der Anwaltschaft und universitäre Einrichtungen sowie das unabhängige Soldan Institut und zählt zu den bedeutendsten Fördereinrichtungen der Berufsgruppe.
Getragen wird die Stiftung von der Hans Soldan GmbH, dem führenden Anbieter für Kanzleibedarf, Fachmedien und Bürodienstleistungen für Anwälte, Notare,
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

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