Große Bühne für die Gewinnerinnen des 11. ReNo-Preises in Bremen

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Bei der Verleihung des 11. ReNo-Preises konnte Soldan den Gewinnerinnen endlich wieder die große Bühne bieten. Sie wurden auf der feierlichen Abendveranstaltung im Rahmen des 12. Deutschen Rechts- und Notarfachwirttages geehrt, der nach zwei digitalen Veranstaltungen nicht mehr am Bildschirm, sondern in Präsenz am 18. und 19. November 2022 in Bremen stattfand.

Den 1. Platz in diesem anspruchsvollen Wettbewerb erreichte Nicole Otto. Die Rechtsfachwirtin aus Dresden überzeugte mit ihren profunden Fachkenntnissen vom Kostenrecht über Fristen bis hin zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach beA und Zwangsvollstreckung. „Selbst filigrane Detailfragen konnten sie nicht aus der Ruhe bringen“, sagte Ronja Tietje, gepr. Rechtsfachwirtin und Notarfachwirtin und Beraterin für Anwalts- und Notarkanzleien, im Zuge der Laudatio. Bereits seit vielen Jahren arbeitet Otto in der Kanzlei Heimann Hallermann Rechtsanwälte PartG mbB in Dresden. Dort ist sie vorwiegend im Bau- und Architektenrecht tätig, kümmert sich aber auch um Zwangsvollstreckungs- und Kostenangelegenheiten. Darüber hinaus engagiert sie sich für die Nachwuchsgewinnung, indem sie für die Rechtsanwaltskammer Sachsen auf Ausbildungsmessen in Sachsen präsent ist. Ihre Tätigkeit sei nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung, habe mal eine Auszubildende zu ihr gesagt – und das war auch auf der Preisverleihung zu spüren.

Über den 2. Platz durfte sich Nina Falkenberg aus Poing in der Nähe von München freuen. Sie hatte 2016 schon einmal gewonnen und damals den 1. Platz belegt. Falkenberg arbeitet freiberuflich in Kanzleien, hauptberuflich wickelt sie für SOS Kinderdörfer Nachlässe ab. Der 3. Platz ging in diesem Jahr an Annette Ansorge aus Bremen, die seit mehr als zehn Jahren als selbstständige Rechtsfachwirtin Juristinnen und Juristen in verschiedenen Bereichen unterstützt. Neben den klassischen Kanzleiaufgaben liegt ihr besonderes Augenmerk darauf, wie Abläufe in einer Kanzlei durch Umstrukturierungsmaßnahmen optimiert werden können.

Die Gewinnerinnen wurden mit einem Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro für ihre besonderen Leistungen belohnt. So mussten sie zunächst einen Multiple-Choice-Onlinetest bestehen, dann eine Hausarbeit schreiben und schließlich eine mündliche Online-Prüfung zu Fachthemen wie Gebühren, Kanzleiorganisation, EDV/IT und Zwangsvollstreckung absolvieren.