Soldan bietet Einblick ins beA auf dem Anwaltstag

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Viel los am Soldan-Stand
BeA – live erleben. Diese Möglichkeit bietet Soldan in diesem Jahr auf dem Deutschen Anwaltstag in Essen, der unter dem Motto „Innovationen und Legal Tech“ steht. Da ist das besondere elektronische Anwaltspostfach immerhin ein kleiner, aber greifbarer Schritt in Richtung Zukunft. „Wie bekomme ich eine Karte? Wo melde ich mich an? Wie werden Dokumente angehängt?“ – es sind vor allem solche Fragen, die die Besucher auf dem Soldan-Stand in der Essener Messe beschäftigen.
Für manchen ist es aber auch das erste Mal, dass er das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA)   aus der Nähe betrachtet. „Lassen Sie mal sehen, wie das aussieht, das kenne ich noch gar nicht.“ Auch Äußerungen wie diese sind am Soldan-Stand an diesem Tag ab und an zu vernehmen. Dabei ist die verpflichtende Einführung des beA zum 1. Januar 2018 für die Anwälte längst beschlossene Sache.
„Viele Anwälte haben Angst, dass sie bereits jetzt während der Testphase haften müssen, wenn sie nicht regelmäßig in ihr Postfach schauen und melden sich lieber gar nicht erst an“, hat Tobias Warken beobachtet. Er ist Softwareentwickler und Mitarbeiter der Beratungsfirma Rubis & Hill, die zusammen mit Soldan Inhouse-Schulungen für Kanzleien rund um das beA anbietet. Die Inhalte richten sich ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden und reichen von der Beratung zur Technik über Klärung von juristischen Problemen bis hin zur rechtssicheren Anpassung der Arbeitsabläufe. „Das beA ist im Prinzip ein E-Mail-System“, sagt Warken. „Aber dahinter steht der elektronische Rechtsverkehr. Er verändert die gesamten Arbeitsabläufe in den Kanzleien.“ Seit 14 Tagen gibt es nun auch die Dokumentation der Schnittstelle für die Kanzleisoftware und damit die Möglichkeit der Hersteller, ihre Kanzleisoftware anzubinden. „Es ist also wichtig und höchste Zeit, dass Sie sich mit dem beA beschäftigen“, ermutigt Warken immer wieder die Besucher am Stand.
 
Gleich neben ihm präsentiert Anke Schildheuer den Homepage-Service von Soldan. „Onlinemarketing gewinnt immer mehr an Bedeutung. Daher ist ein professioneller Online-Auftritt unverzichtbar“, erklärt die Fachberaterin für Kanzleimarketing den Besuchern auf der Advo-Tech. Immerhin ist für die meisten Anwälte inzwischen eine eigene Kanzlei-Homepage selbstverständlich. Aber erfüllt sie auch wirklich ihren Zweck? Soldan bietet in Kooperation mit der auf Suchmaschinen-Optimierung spezialisierten Agentur Seitwert die Analyse der Homepage an: Habe ich die richtigen Keywords? Nach welchen Begriffen suchen die Mandanten im Netz? Schildheuer erlebt es immer wieder, dass die Vorstellungen der Anwälte sich nicht mit denen der Mandanten decken. „Der Anwalt glaubt, dass die Mandanten nach der genauen Berufsbezeichnung suchen, beispielsweise „Fachanwalt für Verkehrsrecht“. Aber der Mandant sucht nach einer Lösung für sein Problem und gibt zum Beispiel „Verkehrsunfall“ in die Suchmaschine ein, erklärt sie. Es ist nur ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die Inhalte auf der Kanzlei-Homepage so zu verknüpfen, dass der – potenzielle – Mandant sie auch findet. „In jedem Fall bei Google auffallen“ lautet deshalb auch die Kernbotschaft unseres Services“, sagt Schildheuer.