Deliktprävention
Wirksam intervenieren: Aktuelle Konzepte der forensischen
Deliktprävention
Noch zu Beginn der 1970er Jahre lautete das ernüchternde Resümee im
Umgang mit straffälligen Personen: „Nothing works“. Dieses
scheinbar endgültige Urteil erwies sich jedoch nicht als
Schlusspunkt, sondern als Ausgangspunkt einer intensiven
wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Fachpersonen aus
Psychiatrie, Psychologie und den Sozialwissenschaften stellten sich
der Herausforderung, wirksame Wege der Deliktprävention zu
entwickeln, kritisch zu prüfen und – wo nötig – konsequent zu
verwerfen.
Seither hat sich das forensische Feld grundlegend gewandelt. In den vergangenen fünf Jahrzehnten wurden zahlreiche innovative Methoden entwickelt, bewährte Verfahren aus benachbarten Disziplinen adaptiert und neue Ansätze experimentell erprobt. Die psychosozialen Interventionen zur Verhinderung von Straftaten haben heute eine bemerkenswerte Vielfalt und Differenziertheit erreicht.
Das vorliegende Herausgeberwerk trägt dieser Entwicklung Rechnung und bietet einen umfassenden, systematisch aufgebauten Überblick über rund 100 aktuelle oder historisch relevante Ansätze. Der Inhalt behandelt zentrale Grundlagen und Theorien deliktpräventiver Interventionen einschließlich Ansätzen der Risikoeinschätzung, Wirkmodellen, rechtlichen Rahmenbedingungen und methodischen Herausforderungen.
Im Zentrum stehen schließlich deliktpräventive Interventionen, die nach Deliktformen, Zielgruppen und Settings differenziert dargestellt werden. Neben etablierten Verfahren werden auch neuere und experimentelle Ansätze kritisch eingeordnet.
- wissenschaftliche Fundierung mit hoher Praxisrelevanz
- für Fachpersonen aus den Disziplinen Psychotherapie, Psychiatrie, soziale Arbeit und Recht; für klinisch und wissenschaftlich tätige Fachpersonen sowie Entscheidungstragende
- umfassender Überblick über die vielfältigen Ansätze in der Deliktprävention
| Autoren: | Endrass, Jérôme / Rossegger, Astrid |
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| Produkttyp: | Handbuch |
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