Der Schutz genetischer Daten
Nach einer schwierigen und über Jahrzehnte andauernden Debatte ist das Gendiagnostikgesetz (GenDG) im Februar 2010 in Kraft getreten. Allerdings wird das GenDG der Notwendigkeit verbindlicher Vorgaben zum Schutze des Einzelnen vor der Kenntnis seiner eigenen genetischen Disposition und vor der Verwendung seiner genetischen Daten und Proben durch Dritte bestenfalls partiell gerecht.
Die Autorin verwertet die Vorgeschichte des noch jungen Gesetzes und erläutert die Regelungsmotive und Gefahrenpotentiale im Bereich der Gendiagnostik. Anhand der wichtigsten Regelungen des GenDG werden seine Leitprinzipien herausgearbeitet und die Grenzen und Defizite des Gesetzes offengelegt. Die gravierendsten Regelungslücken bestehen nach Auffassung der Autorin im Hinblick auf die Forschung am Menschen (Humanbiobanken) und genetische Untersuchungen zu nicht-medizinischen Zwecken (life-style-tests, Verhaltensgenetik). Das Buch analysiert die geltende Rechtslage und zeigt anhand noch bestehender Defizite die Schwerpunkte der künftigen Diskussion über die Gendiagnostik auf.
Details zur Produktsicherheit
Verantwortliche Person für die EU:
Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
Deutschland
ProductSafety@springernature.com
| Autoren: | Vossenkuhl, Cosima |
|---|---|
| Bezugsbedingungen: | - Bei diesem Titel handelt es sich um ein Werk, das nach Eingang Ihres Auftrages in der bestellten Stückzahl für Sie gedruckt wird (print on demand). Lieferzeit ca. 2-5 Werktage - Ohne Rückgaberecht |
| Produkttyp: | Monographie |