Die bilanzrechtliche Abbildung von Blockchain-basierten Zahlungsmitteln
Sobald ein Unternehmen Kryptocoins in seinem Bestand hält – sei es zu Zahlungs-, Handels- oder Anlagezwecken – steht es vor der praktischen Herausforderung, diese meist hoch volatilen Bestände zu bilanzieren.
Marcus Braun zeigt auf, wie eine solche Bilanzierung im handelsrechtlichen Jahresabschluss sowie im Abschluss nach IFRS gelingen kann. Im Fokus stehen dabei Aktivierungs-, Bewertungs- und Ausweisfragen. Hierfür differenziert der Autor nach Haltezwecken und den jeweiligen Erwerbsmodalitäten. Einen Schwerpunkt bildet die Beleuchtung der technischen Spezifika der Blockchain-Technologie sowie der Ökonomie des Kryptowährungsmarktes.
Im Ergebnis stellt Marcus Braun ein Lösungskonzept vor, welches sowohl der ökonomischen und technischen Realität der Kryptowährungen als auch den Zwecken der beiden Rechnungslegungssysteme Rechnung trägt.
Inhaltsübersicht
- § 1 Einführung
- I. Die Zwecke der betrachteten Rechnungslegungssysteme
- II. Der abzubildende Sachverhalt
- III. Kryptowährungen als Gegenstände offener Rechnungslegungsfragen
- § 2 Grundlagen
- I. Technische Grundlagen
- II. Bilanzrechtliche Grundlagen
- III. Konsequenzen für die folgende Prüfung
- § 3 Allgemeine Ansatzfragen
- I. Handelsrecht
- II. IFRS
- § 4 Abbildung derivativ erworbener Kryptocoins
- I. Vorbemerkungen
- II. Fallgruppe 1: Halten zu Zahlungszwecken
- III. Fallgruppe 2: Absicht zur kurzfristigen Veräußerung
- IV. Fallgruppe 3: Langfristiges Halten als Wertanlage
- § 5 Durch Mining-Aktivitäten erworbene Kryptocoins
- I. Vorbemerkungen
- II. Handelsrechtliche Abbildung der Mining-Aktivität
- III. Anwendbarkeit der Erkenntnisse auf die IFRS
- § 6 Gesamtergebnis
Details zur Produktsicherheit
Verantwortliche Person für die EU:
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| Autoren: | Braun, Marcus |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Schriften zum Recht der Digitalisierung |