Der Einsatz von Algorithmen im Einstellungsverfahren wirft Probleme in Bezug auf DSGVO, AGG und KI-VO auf. Im Datenschutzrecht liegen die Schwerpunkte auf dem Verbot automatisierter Entscheidungen (Art. 22), dem Auskunftsanspruch (Art. 15), dem Schadenersatzanspruch (Art. 82) und Bußgeldern (Art. 83).
Für diskriminierende Entscheidungen können Arbeitgeber nach § 15 I, II AGG schadenersatz- und entschädigungspflichtig sein.
Datenschutzrechtliche Transparenzregelungen können Bewerbern bei diesem Nachweis behilflich sein, ebenso das Recht auf Erläuterung der Entscheidungsfindung im Einzelfall aus Art. 86 KI-VO. Algorithmenbasierte Systeme können als „Hochrisiko-KI-Systeme“ i.S.d. KI-VO gelten und weitere Pflichten für Arbeitgeber begründen.
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| Autoren: | Herpich, Nils |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften |
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