Forderungsabtretung International
Die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung verschiedener
Abtretungsgeschäfte bei gleichzeitig fortschreitender
Globalisierung erfordert eine einfach zu handhabende
Kollisionsregel für internationale Sachverhalte. Art. 14
Rom-I-Verordnung bietet ein Grundgerüst, löst aber insbesondere die
wichtigste Frage bezüglich der Drittwirkung der Abtretung nicht.
Die europäische Kommission ist seit 2010 im Verzug, diesen
Missstand zu beheben.
Hendric Labonté untersucht auf Grundlage des materiellen Abtretungsrechts Deutschlands, Frankreichs und Englands sowie verschiedener bereits kodifizierter kollisionsrechtlicher Lösungsansätze, welchen Regelungsgehalt Art. 14 Rom-I-Verordnung de lege lata hat. Davon ausgehend schlägt er unter Berücksichtigung der unterschiedlichen berührten Interessenlagen für die Drittwirkung die Maßgeblichkeit des Forderungsstatuts vor. Die Arbeit mündet in einen entsprechenden Regelungsvorschlag de lege ferenda .
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| Autoren: | Labonté, Hendric |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht |
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