Nachhaltigkeit durch Transparenz?
Unternehmen sollen nachhaltiger werden – darauf zielt die 2014 erlassene CSR-Richtlinie der EU ab. Sie verpflichtet große Unternehmen, jährlich über ihren ökologischen und sozialen »Fußabdruck« zu berichten.
Bis heute ist wenig geklärt, wie diese nichtfinanziellen Berichtspflichten zu Verhaltensanpassungen der Unternehmen beitragen sollen, und ob sie das leisten können. Dem widmet sich Max Kolter in seiner interdisziplinären Untersuchung, die auf Erkenntnisse der Informationsökonomik, der Wirtschaftssoziologie und der Sozialpsychologie zurückgreift.
Er analysiert die Berichtspflichten einerseits als Instrument einer indirekten, marktbasierten Verhaltenssteuerung, andererseits als Versuch, die Unternehmen und ihre Stakeholder zu »nudgen«. Das Steuerungspotenzial der CSR-Richtlinie wird sichtbar, wenn man sie ins Verhältnis zu neueren Rechtsakten wie der Taxonomie nachhaltiger Wertpapiere oder eines EU-Lieferkettengesetzes setzt.
Inhaltsübersicht
Einleitung
- 1. Teil: Die CSR-Richtlinie als Regulierung
- Kapitel 1: Nichtfinanzielle Berichtspflichten
- 2. Teil: Regulierungsziele
- Kapitel 2: Transparenz als Regulierungsziel
- Kapitel 3: Transparenz als Regulierungsinstrument
- Kapitel 4: Auf der Suche nach einem Regulierungsmodell
- 3. Teil: Das nichtfinanzielle Informationsmodell
- Kapitel 5: Theoretische Grundlagen
- Kapitel 6: Funktion und Funktionsweise
- Kapitel 7: Effektivität
- 4. Teil: Alternative Modellansätze
- Kapitel 8: Interne und kontextuelle Steuerung
Schluss
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Verantwortliche Person für die EU:
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Wilhelmstraße 18
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| Autoren: | Kolter, Max |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht |
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