Der datenschutzrechtliche Auskunftsanspruch im Anstellungsverhältnis
Der datenschutzrechtliche Auskunftsanspruch aus Art. 15 DS-GVO spielt im Anstellungsverhältnis eine bedeutende Rolle. Er wird zunehmend von Arbeitnehmern und Organpersonen wie AG-Vorständen oder GmbH-Geschäftsführern im Zusammenhang mit Beendigungsstreitigkeiten geltend gemacht.
Dabei geht es den Arbeitnehmern und Organpersonen oftmals nicht darum, die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu überprüfen, sondern um die Verschaffung von Informationen zur Verwertung in einem späteren Prozess.
Ausgehend von diesem Befund untersucht die Arbeit Sinn und Zweck, Inhalt und Grenzen sowie die Durchsetzbarkeit des Auskunftsanspruchs und die Sanktionen im Fall der Verletzung des Auskunftsanspruchs. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass es sich um einen weit gefassten Informationszugangsanspruch handelt, der auf alle vom Arbeitgeber bzw. der Gesellschaft verarbeiteten personenbezogenen Daten gerichtet ist, gleichwohl aber nicht schrankenlos besteht.
| Autoren: | Tegel, Johannes |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht |
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