Die Arbeit untersucht die rechtliche Behandlung von vorinsolvenzlich durchgeführten Unternehmenskäufen in der Anschlussinsolvenz des Verkäufers und hiermit verbundene Optionen zur insolvenzfesten Gestaltung des Unternehmenskaufvertrages. In den Blick genommen wird sowohl die Insolvenz des Unternehmensträgers in Anschluss an einen Asset Deal als auch die Gesellschafterinsolvenz infolge eines Share Deals.
Im Fokus der Untersuchung steht die insolvenzanfechtungsrechtliche Behandlung vorinsolvenzlicher Unternehmenstransaktionen nach den §§ 129 ff. InsO. Besondere Berücksichtigung findet in diesem Kontext auch die Möglichkeit, Unternehmenstransaktionen mittels eines Restrukturierungsplans (StaRUG) umzusetzen. Daneben wird das Wahlrecht des Insolvenzverwalters nach den §§ 103 ff. InsO in den Blick genommen und beleuchtet, welchen Rahmenbedingungen die Abwicklung des Unternehmenskaufvertrages im Insolvenzfall unterliegt.
Die Untersuchung zeigt auf, dass die tatsächliche und rechtliche Komplexität von Unternehmenskäufen zu vielgestaltigen Problemen führt, wenn Gestaltungsfragen von insolvenzrechtlichen Fragestellungen überlagert werden.
| Autoren: | Baumhoff, Niklas |
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| Produkttyp: | Leitfaden/Ratgeber |
| Reihentitel: | Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht (AGK) |
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