Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) bleibt die zentrale Grundlage des Jugendmedienschutzes in Rundfunk und Telemedien – und wurde mit dem 6. Medienänderungsstaatsvertrag grundlegend modernisiert. Die Reform reagiert auf die veränderte Mediennutzung und verschiebt den Fokus stärker auf Plattformen, Apps und technische Schutzmechanismen.
Die dritte Auflage des NK-JMStV
Die Neuauflage des Kommentars von Bornemann/Erdemir bildet diese
Entwicklungen präzise ab und ordnet sie systematisch ein. Sie
analysiert die neuen Anforderungen im Zusammenspiel mit dem
Jugendschutzgesetz (JuSchG) sowie dem europäischen Plattformrecht
(insbesondere DSA) und bietet damit eine verlässliche Orientierung
in einem dynamischen Rechtsgebiet.
Schwerpunkte der Reform
- Schutz der persönlichen Integrität: erstmals gesetzlich verankert – umfasst neben klassischen Inhaltsrisiken auch Datenverarbeitung, kommerzielle Ausbeutung und die digitale Selbstbestimmung von Minderjährigen
- Technischer Jugendmedienschutz: Ausbau von Schutzmechanismen, insbesondere durch neue Anforderungen an Betriebssysteme und Jugendschutzprogramme
- Effektivere Rechtsdurchsetzung: verbesserte Instrumente gegenüber – auch ausländischen – Anbietern digitaler Inhalte
Details zur Produktsicherheit
Verantwortliche Person für die EU:
Nomos Verlags GmbH & Co. KG
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| Autoren: | Bornemann, Roland / Erdemir, Murad |
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| Produkttyp: | Kommentar |
| Reihentitel: | NomosKommentar |