Nachtragsforderungen, im Vergleich zur ursprünglich vereinbarten Vergütung des Bauunternehmers, sind ein zentrales Problem bei der Durchführung von Bauvorhaben. Nachtragsansprüche haben wirtschaftlich herausragende Bedeutung für beide Bauvertragsparteien, gleichermaßen für kleinere, mittlere und große Bauvorhaben.
Die nachträglichen Zahlungsansprüche haben die verschiedenste Ursachen: So können sie z. B. aus technischen Änderungen bei der vereinbarten Bauleistung resultieren, insb. bei Änderungen im Bauentwurf, oder auch durch Bauablaufstörungen, die zu einer verlängerten Bauzeit führen. Die sich dadurch ergebenen wesentlichen Folgen, Vergütungsanpassung, Schadensersatz oder angemessene Entschädigung des Bauunternehmers, werden in dem Werk umfassend und differenziert dargestellt.
Inhalt
- Nachtragsanspruch dem Grunde nach (Allgemeine Grundsätze zum werkvertraglichen Leistungsinhalt; Besonderheiten VOB/B; Auslegung Bauverträge, Besonderheiten bei öffentlichen Vergaben nach VOB/A; AGB-rechtliche Fragen)
- Verfahrensfragen (Bedenkenanmeldung, Bedenkenzurückweisung; Haftungsfolgen usw.)
- Nachtragsanspruch (Kalkulationsgrundlagen; Preisfortschreibung; Ausnahmen von der Preisfortschreibung; Preisanpassung auf Basis tatsächlicher Mehrkosten)
- Berücksichtigung der Richtlinien des Vergabe- und Vertragshandbuchs für Bauverträge mit der öffentlichen Hand.
Vorteile auf einen Blick
- Was woraus? Anspruchsgrundlagen für Nachträge differenziert dargestellt
- fundierte praktische Anleitung für die Aufstellung bzw. Prüfung von Nachtragsforderungen
- umfassende Auswertung der Rechtsprechung neu eingearbeitet
Details zur Produktsicherheit
Verantwortliche Person für die EU:
C. H. Beck oHG
Wilhelmstr. 9
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Deutschland
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| Autoren: | Althaus, Stefan / Bartsch, Ralph H. |
|---|---|
| Produkttyp: | Handbuch |
| Reihentitel: | C.H. Beck Baurecht |
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