Weitergabe digitaler Werkexemplare und Blockchain-Technologie
Dürfen unkörperlich erworbene digitale Werkexemplare weitergegeben werden? Diese Frage ist seit langer Zeit in Literatur und Rechtsprechung umstritten. Dabei gilt es zu klären, ob der urheberrechtliche Erschöpfungsgrundsatz bei digitalen Sachverhalten anwendbar ist.
Entgegen gängiger Annahmen verdeutlicht Zoi Michalopoulou, dass dem vermeintlichen Potential der Blockchain-Technologie bei der Etablierung eines ausgeglichenen Sekundärmarkts für digitale Inhalte erhebliche Hürden im Weg stehen.
Um die bestehende Rechtsunsicherheit auszuräumen, schlägt sie die Entwicklung eines technischen Standards für die Weitergabe digitaler Werkexemplare vor. Sie entwirft Kriterien, die bei der Abwägung der konträren Interessen zu berücksichtigen sind, um so die Anwendung des urheberrechtlichen Erschöpfungsgrundsatzes im digitalen Umfeld zu ermöglichen.
| Autoren: | Michalopoulou, Zoi |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht |