Darlehensverluste eines Gesellschafters im aktuellen Konkurrenzgefüge der §§ 17 und 20 EStG bei insolvenzbedingter Auflösung einer GmbH
Steuerliche Berücksichtigung von Darlehensverlusten eines
Gesellschafters
Gesellschafterdarlehen stellen ein weit verbreitetes und beliebtes
Instrument zur Finanzierung einer GmbH dar. Bei insolvenzbedingter
Auflösung einer GmbH werden Gesellschafterdarlehen aufgrund
insolvenzrechtlicher Vorschriften jedoch häufig nicht
zurückgezahlt. Die Folge: ein wirtschaftlicher Verlust für den
Gesellschafter, für den sich dann regelmäßig die Frage nach der
steuerlichen Verlustberücksichtigung stellt.
Neue Regelungen im EStG
Nach Inkrafttreten des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008
(UntStRefG) und des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und
zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) sowie einem damit
verbundenen Paradigmenwechsel des Bundesfinanzhofs hat die
Rechtsgeschichte der steuerlichen Verlustberücksichtigung von
Gesellschafterdarlehen im Privatvermögen durch die Einführung der
§§ 17 Abs. 2a, 20 Abs. 6 Satz 6 und 32d Abs. 2 Nr. 1 lit. b Hs. 2
EStG zuletzt einen neuen Höhepunkt erreicht.
Analyse und Ausblick
Der Autor untersucht systematisch das Nebeneinander dieser
Vorschriften, insbesondere das Konkurrenzverhältnis der §§ 17 und
20 EStG, zeigt die Schwierigkeit einer sachlich fundierten
Abgrenzung ihrer Regelungsbereiche und nicht zuletzt ihre
praktischen Auswirkungen in Form erheblicher und nicht zu
rechtfertigender Belastungsunterschiede auf. Ein Korrekturvorschlag
für den Gesetzgeber schließt das Buch ab.
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| Autoren: | Auer, Florian |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
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