Ein Update für den Kernbereichsschutz
Für die Ermittlungsmaßnahme der Online-Durchsuchung finden sich die unterschiedlichsten Begriffe wie »IT-Systemüberwachung«, »Ausspähen von Computer Dateien« und »Zugriff auf informationstechnische Systeme«. Mit ihr, so die Warnungen, gehen Gefahren der Rundumüberwachung, Totalüberwachung und der Bildung von Persönlichkeitsprofilen einher.
- Was aber steckt hinter dieser Ermittlungsmaßnahme?
- Welche Gefahren birgt die Online-Durchsuchung tatsächlich?
- Was bedeuten sie und wie muss auf sie reagiert werden?
All diese Fragen werden in der Arbeit untersucht und geklärt.
Drei wesentliche Grundsätze finden sich bisher in dem Schutz des
Kernbereichs privater Lebensgestaltung nicht wieder, sie sind aber
zur Verhinderung der Bildung von Persönlichkeitsprofilen
essenziell:
Wenn eine solche Gefahr bereits vor Beginn der Maßnahme besteht,
ist ihre Durchführung unzulässig. Gleiches gilt dann, wenn sich
während der Durchführung eine solche Gefahr
herauskristallisiert.
Darüber hinaus ist die Maßnahme zu unterbrechen, wenn einer Prognose ergibt, dass kernbereichsrelevante Daten erhoben werden könnten. Nur mit der Umsetzung dieser Grundsätze kann der Gesetzgeber verfassungsrechtlichen und europarechtlichen Vorgaben gerecht werden.
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| Autoren: | Conrad, Catharina Pia |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Schriften zum Strafrecht (SR) |
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