So ist etwa nach wie vor ungeklärt, welcher Anwendungsbereich § 5 Abs. 2 UWG zugesprochen werden kann. Ist die irreführende Produktvermarktung – wie auch die Richtlinie, derer sie entstammt – als eine vordringlich verbraucherschützende Regelung zu verstehen? Konsequenzen hat diese Frage nicht nur für die Auslegung der einzelnen Tatbestandsmerkmale. Auch die Abgrenzung zu anderen Unlauterkeitstatbeständen oder zu den Sonderschutzrechten des gewerblichen Rechtsschutzes wird hierdurch beeinflusst.
Vor diesem Hintergrund muss § 5 Abs. 2 UWG weiterhin als eine der wohl umstrittensten Vorschriften des Lauterkeitsrechts angesehen werden. Der Verfasser hat es sich daher zur Aufgaben gemacht, die irreführende Produktvermarktung umfassend zu untersuchen und dem Leser einen möglichst praxistauglichen Umgang mit der Norm aufzuzeigen. Zugleich wird auch das Verhältnis zu den konkurrierenden Vorschriften innerhalb des UWG sowie zum Markenrecht untersucht.
Details zur Produktsicherheit
Verantwortliche Person für die EU:
Carl Heymanns Verlag GmbH
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50354 Hürth
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| Autoren: | Bork, Daniel |
|---|---|
| Produkttyp: | Nachschlagewerk |
| Reihentitel: | GEW - Geistiges Eigentum und Wettbewerb |
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