Cum/Ex im Lichte des Börsen- und Wertpapierhandelsrechts
Die Arbeit ist eine Erweiterung und Ergänzung der rechtlichen Auseinandersetzung mit Cum/Ex und Cum/Cum. Die durch Cum/Ex- und Cum/Cum-Geschäfte verursachten Steuerschäden belaufen sich in Deutschland im Zeitraum der Jahre 2000 bis 2020 auf mindestens 35 Milliarden Euro.
Bislang wurden Cum/Ex- und Cum/Cum-Geschäfte vorwiegend aus steuerrechtlicher und steuerstrafrechtlicher Perspektive betrachtet. Wenig diskutiert wurden hingegen ihre börsen- und wertpapierhandelsrechtlichen Implikationen.
Die Arbeit untersucht daher, wie steuerlich motivierte Wertpapierhandelsgeschäfte, insbesondere in Gestalt von Cum/Ex und Cum/Cum, unter dem Gesichtspunkt des Marktmanipulationsverbots zu bewerten sind, und welche Konsequenzen sich daraus für die rechtliche Verantwortung der Börsen- und Wertpapierhandelsaufsicht sowie des Börsenträgers ergeben.
Abschließend entwickelt die Arbeit rechtspolitische Anregungen und Vorschläge.
| Autoren: | Kecker, Tim-Lennart |
|---|---|
| Produkttyp: | Monographie |
| Reihentitel: | Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht (AGK) |
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