In 19 Essays entwirft das Buch eine literarische Genealogie des Verfassungsstaats in Deutschland. Das 19. Jahrhundert war erfüllt von den politischen Kämpfen um die Verwirklichung des Verfassungsstaats. Sie bilden den Gegenstand der Verfassungsgeschichte. Sie waren auch Gegenstand der (belletristischen) Literatur. Historische und politische, Zeit- und Tendenzromane schilderten und kommentierten diese Kämpfe und trieben sie überwiegend auch voran.
In den in diesem Buch vorgestellten Werken überwiegend berühmter deutscher Autoren geht es um die Einführung von Freiheit und Gleichheit, Volkssouveränität und Verfassungen mit Grundrechten im Medium der Literatur, also in ästhetischer Einkleidung. Da die Mehrzahl der Autoren aktiv an der Revolution von 1848/49 beteiligt war und viele von ihnen der Frankfurter Nationalversammlung angehört haben, ist das Buch zugleich eine ehrende Erinnerung an diese "Wegbereiter der Demokratie".
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| Autoren: | Pieroth, Bodo |
|---|---|
| Produkttyp: | Roman / Sachbuch |
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