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Nagi, Nora

Die Offenlegung von Insiderinformationen in der Arbeitnehmervertretung

Produktinformationen "Die Offenlegung von Insiderinformationen in der Arbeitnehmervertretung"

Die Offenlegung von Insiderinformationen ist ein juristisches Minenfeld, das Vorstände, Arbeitnehmervertreter und ihre Berater gleichermaßen betrifft. Nach Art. 14 lit. c) der Marktmissbrauchsverordnung (MMVO – VO (EU) Nr. 596/2014) ist sie grundsätzlich untersagt, es sei denn, sie erfolgt im »normalen Geschäftsgang« (Art. 10 Abs. 1 MMVO).

Ziel des Verbots ist die Gleichbehandlung aller Anleger, bis die Insiderinformationen öffentlich zugänglich sind. Gerade in diesem engen Zeitfenster zwischen der Entstehung von Insiderinformationen bis zur Veröffentlichung kann Kommunikation für interne Unternehmensprozesse wie bei der Arbeitnehmervertretung entscheidend sein. Eine moderne Unternehmensführung erfordert daher eine bessere Abstimmung der Informationsflüsse.

Der Schlüssel liegt im Verständnis des »normalen Geschäftsgangs«. Die Untersuchung legt den in der Fachliteratur umstrittenen Begriff aus und zeigt auf, wie Markteffizienz und Mitbestimmungsrechte in Einklang gebracht werden können.

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