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Marchlowitz, Leo

Insiderverbotsverstöße juristischer Personen

Produktinformationen "Insiderverbotsverstöße juristischer Personen"

Die verordnungsrechtlichen Insiderverbote der Marktmissbrauchsverordnung richten sich nicht nur an natürliche, sondern auch an juristische Personen. Juristische Personen können als solche jedoch weder tatsächlich handeln noch wissen. Für die Verwirklichung der Verbotstatbestände muss ihnen das tatbestandlich erfasste Verhalten und Wissen vielmehr zugerechnet werden.

Der Autor entwickelt für die Insiderverbotstatbestände ein Zurechnungskonzept auf unionsrechtlicher Grundlage. Ihn leitet dabei die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Verhaltens- und Wissenszurechnung. Ausgangspunkt von Reichweite und Inhalt der Zurechnung ist die Bestimmung des unionsrechtlichen Zurechnungsgrundes.

Diesen sieht der Autor in der positiven Entscheidung der jeweiligen juristischen Person für ein arbeitsteiliges Vorgehen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl für die Zurechnung von Verhalten als auch von Wissen jeweils einheitliche Grundsätze der Zurechnung zu juristischen Personen im Rahmen der Insiderverbote Anwendung finden.

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